Künstliche Intelligenz im Mittelstand: Mit Praxis, Recht & Speed zum Erfolg | EP 221

Künstliche Intelligenz im Mittelstand: Mit Praxis, Recht & Speed zum Erfolg | EP 221

PODCAST

Willkommen zu einer neuen Folge des Digital Breakfast Podcasts! In dieser Episode dreht sich alles um die Herausforderungen und Chancen, die Künstliche Intelligenz im Mittelstand bietet. Mit dabei sind Philipp Weißmann, Fachanwalt für IT-Recht und zertifizierter KI-Beauftragter, sowie Orlando Noor, Digitalprofi und Pionier im E-Commerce und digitalen Marketing.

Gemeinsam sprechen sie darüber, warum viele mittelständische Unternehmen beim Thema KI zögern, wo typische Stolpersteine liegen, Stichwort Rechtsunsicherheit, Datenschutz und die richtige Strategie und wie man als Unternehmen praxistauglich und rechtssicher durchstarten kann. Es geht aber nicht nur um die Theorie: Die beiden bringen jede Menge echte Praxisbeispiele und Use Cases mit, von Prozessautomatisierung über Content-Erstellung bis hin zu smarten Kampagnenoptimierungen.

Freu dich auf spannende Einblicke, konkrete Tipps und einen Einblick darin, wie „die Guten“ im digitalen Business immer wieder zusammenfinden und voneinander lernen. Viel Spaß beim Zuhören – los geht’s!

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TRANSKRIPT (KI generiert)

Philipp [00:00:00]:
Ich würde es mal in 3 Themenkomplexe fassen. Es gibt also einmal die Datenschutzgrundverordnung, die einen ganz erheblichen Einfluss hat bei dieser Thematik und der Rechtsunsicherheit. Das andere ist die KI-Verordnung, oder andere kennen das auch unter dem Stichwort AI Act. Und das dritte sind so diese allgemeinen vertraglichen und Haftungsfragen.

Thomas [00:00:26]:
Grüße, ich darf euch recht herzlich begrüßen zu einer weiteren Episode des Digital Breakfasts. Podcast und naja, vielleicht sagen wir mal heute das Motto: Die Guten treffen sich immer wieder. Und wenn ihr wissen wollt, was es bedeutet, dann bleibt dran. Hallo Orlando, hallo Philipp.

Orlando [00:00:46]:
Hallo.

Thomas [00:00:47]:
Hallo. Vielleicht mal zu meiner Anmoderation. Die Guten treffen sich immer wieder und sie erweitern sich auch. Ich habe mal gedanklich in in der Vergangenheit gekramt und ich habe den Orlando 2020 kennengelernt über einen gemeinsamen Freund, Bekannten, über den Tim Rombach. Und ich weiß es noch sehr, sehr genau, weil wir uns da damals sehr intensiv auseinandergesetzt haben, weil er auch ein paar Sachen übernommen hat von mir, weil ich das abgegeben habe. Und so waren wir im Kontakt. Das Erstaunliche daran ist, das Erstaunliche daran ist, Dass wir uns leider bisher noch gar nicht persönlich kennengelernt haben. Also das sagt eigentlich so ein bisschen auch was über die digitale Welt aus, finde ich zumindestens.

Thomas [00:01:30]:
Aber ich muss gestehen, ich arbeite dran, dass das vielleicht dieses Jahr wahr wird. Und ja gut, die Guten bringen ja Gute mit und deswegen ist der Philipp heute auch dabei. Und vielleicht erzählt ihr mal ein bisschen was erst mal über euch, vielleicht auch wie ihr euch kennengelernt habt und dann auch, Was natürlich für heute spannend ist, das war so meine Anregung, dass ich gesagt habe, ja, es geht um KI, es geht um KI und Mittelstand und wir wollen hier nicht über Showcases reden, sondern wirklich über Use Cases, also über Dinge, die man macht, wo auch Ergebnisse rauskommen. Und da freue ich mich riesig drauf, weil auch für die Zuhörer, ich glaube, wir haben da einige Spezialitäten, wo ich mich auch sehr drauf freue, die ich so bisher noch nicht gesehen habe. Okay, dann steigt ihr mal ein. Orlando, willst du mal beginnen?

Orlando [00:02:20]:
Gut, mache ich den Beginn. Danke Thomas für die Einführung, für die Vorstellung. Wie gesagt, wir kennen uns ja beide schon eine Weile und kurz zu meiner Person. Ich bin Diplom-Betriebswirt Fachrichtung Marketing, komme aus dem Digitalen eigentlich schon seit der Zeit vom C64 her, um es genau zu nehmen, und bin seit dem Jahr 2000 eigentlich dem E-Commerce verschrieben und dem digitalen Marketing. Habe in unterschiedlichen Positionen für große internationale Konzerne gearbeitet, sowohl auf der Unternehmensseite als auch dann im Agenturbereich, in Geschäftsführungspositionen und auch selbst als Founding Manager und beschäftige mich tagtäglich intensiv seit 2022 mit künstlicher Intelligenz, mit KI. Zuvor war das so ein bisschen eine beobachtende Phase, aber sag mal, als dieser Browser-Moment mit ChatGPT rauskam, November 2022, seitdem ist das mein tägliches Doing und unterstützt mich hervorragend in der täglichen Arbeit. Und ich bin, wie gesagt, mit Philipp zusammengekommen, um KIMI zu gründen. KI im Mittelstand, dafür steht auch KIMI.

Orlando [00:03:23]:
Und ja, wir helfen mittelständischen Unternehmen, KI so einzusetzen, dass es auch wirklich was bringt. Aber dazu kommen wir ja bestimmt gleich im Detail.

Philipp [00:03:30]:
Ja, vielen Dank für die Anmoderation. Ich bin Philipp, Fachanwalt für IT-Recht und zertifizierter KI-Beauftragter und ich begleite bei QIMI die rechtliche und die Compliance-Seite. Das heißt DSGVO, also Datenschutzgrundverordnung, dann die neue KI-Verordnung und typische Haftungs- und Vertragsfragen. Also viele Unternehmen, so habe ich das aus der Praxis jetzt festgestellt, die möchten eigentlich KI nutzen, Aber die haben halt Bauchschmerzen, das zu tun. Und genau da setzen wir auch an. Und den Orlando habe ich kennengelernt durch unsere Frauen. Die sind nämlich miteinander befreundet und ich bin zu Besuch bei Orlando gewesen. Und genau, und dann, wie das so ist, die Frauen haben ihre Themen und der Orlando und ich haben dann schnell gemerkt, dass es da auch beruflich Schnittmengen gibt.

Philipp [00:04:29]:
Genau, und so haben wir uns zusammengetan und machen das jetzt seit einiger Zeit schon ziemlich erfolgreich und vor allen Dingen auch praxistauglich.

Thomas [00:04:39]:
Also das ist auch das, wo ich sofort drauf angesprungen bin, wo der Orlando mich angeschrieben hat, diese Kombination, also ich sage jetzt mal High-End-Online-Marketing, E-Commerce, vertreten durch Orlando, und auf der anderen Seite diese Rechtssicherheit. Ich bin ein Verfechter davon, also jetzt gerade in gehobenen Mittelstand, Hidden Champions und so weiter, zum Beispiel größere Kampagnen immer auf Rechtssicherheit zu prüfen, weil es da mittlerweile so viel Fallstricke gibt, wo dann auf einmal eine einstweilige Verfügung oder irgendwas um die Ecke kommt. Also so jetzt mein laienhaftes Verständnis, aber ich habe das tatsächlich schon erlebt und deswegen kann ich jedem nur empfehlen, da auch diese Sache, bevor man irgendwas macht, abzuklären oder zumindest eine Risikoabschätzung abzugeben und so weiter. Und deswegen bin ich gespannt, was ihr heute alles bei euch mit dabei habt, was zum Thema, zu den beiden Themen gehört. Aber lass uns doch mal, lass uns doch mal vielleicht so starten. Warum tut sich eigentlich der Mittelstand gerade so schwer mit dem Thema KI?

Orlando [00:05:41]:
Also ich, was wir beobachten, 80% gefühlt kann man sagen, oder 80% der Mittelständler tatsächlich, die reden über KI. 12% setzen sie dann auch ein. Und davon machen aber dann die Hälfte, macht davon die falschen Dinge. Und wir beobachten, dass es eigentlich schon mit einer grundlegenden Frage beginnt. Oftmals wird KI fälschlicherweise in das Thema IT sortiert, also ins Management-Thema und da eben in verschiedene Disziplinen. Und was wir auch beobachten oder beobachtet haben, ist, dass der Mittelstand generell leider das als transformative Technologie zu spät für sich erkannt und entdeckt hat. Und jetzt eben großen Nachholbedarf hat und auf dem Weg aber wirklich gezielte, praxisorientierte und rechtssichere Begleitung dringend benötigt. Ich habe das mitbekommen, als ja das Internet, sage ich mal, größtenteils ein bisschen verschlafen wurde als transformative Technik.

Orlando [00:06:34]:
Man hat gesagt, ach, das geht wieder weg. Ganz deutlich habe ich zu spüren bekommen bei E-Commerce, wo ich dann auch in beruflichen Tätigkeiten gewesen bin. Da haben wir auch gesagt, ach, das kannibalisiert unseren Einzelhandel. Und jetzt ist es das dritte Mal, also ich habe so ein, wie so ein täglich grüßt das Murmeltiereffekt, dass man sagt, jetzt ist bei KI das dritte Mal das, womöglich die Gefahr besteht, dass viele diesen Zug verpassen. Und da gibt es mehrere Gründe dafür. Ich glaube, das eine ist immer so ein bisschen die Angst von einem Großprojekt. Das heißt, viele denken, wow, KI, das heißt mehrere Monate Implementierungsphase, sechsstellige Budgets, die IT-Abteilung muss alles umbauen. Das stimmt einfach gar nicht mehr.

Orlando [00:07:12]:
Im Gegenteil, da können wir auch ganz klare Projektbeispiele und auch Ansätze mitbringen. Das zweite Thema, was mitkommt, ist eine Überforderung durch Optionen. Und das heißt, da draußen gibt es eine unheimliche Vielfalt an Plattformen, an Tools, an Extensions, an Workflows, an vielen, vielen Plattformen. Und es kommen jeden Tag neue dazu. Das entwickelt sich höchst dynamisch. Ist auch was, was ich beobachte, dass das nicht richtig eingeschätzt wird vom Mittelstand. Und da wollen wir eben mit unserer Expertise helfen, das Dickicht zu sortieren und da auch einen geraden Weg zu finden, weil wir beschäftigen uns tagtäglich damit und es ist Wahnsinn, wie viel da jeden Tag geschieht, passiert und wie viel Zeit man auch wirklich intensiv dafür nutzen muss, um up to date zu bleiben. Und das ist eigentlich unsere Stärke und vor allem gibt es noch ein drittes riesengroßes Thema und da würde ich gerne an Philipp übergeben und das ist die rechtliche Unsicherheit.

Philipp [00:08:08]:
Ja, also das kann ich bestätigen. Diese Rechtsunsicherheit ist vor allen Dingen bei der Geschäftsführung anzutreffen. Ich würde es mal in 3 Themenkomplexe fassen. Es gibt also einmal die Datenschutzgrundverordnung, die einen ganz erheblichen Einfluss hat bei dieser Thematik und der Rechtsunsicherheit. Das andere ist die KI-Verordnung, oder andere kennen das auch unter dem Stichwort AI Act. Und das Dritte sind so diese allgemeinen vertraglichen und Haftungsfragen. Und bei DSGVO ist auch irgendwie keine großartige oder verständlicherweise auch keine großartige Motivation anzutreffen, sondern das ist einfach so ein Thema. Das kennt man mittlerweile seit 2018, aber es ist irgendwie nichts, das irgendwie offensiv angegangen wird.

Philipp [00:09:05]:
Und wenn ich also mit Geschäftsführern spreche, kommen auch immer wieder die gleichen Fragen. Also wenn Sie ein KI-Tool haben, das Sie gern benutzen möchten, wissen Sie halt nicht, dürfen diese Kundendaten einfach so eingegeben werden? Wo spielt also da die DSGVO eine Rolle, sprich Rechtsgrundlagen, Einwilligung, Interessensabwägung? Und beim AI Act ist es so, der ist ja nicht von einem Tag auf den nächsten in Kraft getreten, sondern der tritt stufenweise ein. Dann natürlich auch ein großes Problem, es ist ein relativ neues Gesetz. Es gibt noch nicht so viel Rechtsprechung, noch nicht so viel Literatur. Also manche Sachen, die kann man auch nicht einfach so abrufen, sondern da muss man eigentlich Praktiker sein, gewisses Verständnis aus der Praxis mitbringen. Ja, und bei Haftungsfragen, das ist natürlich auch kein abgeschlossener Prozess. Da gibt es also auch gesetzliche Projekte, die gerade in der Pipeline sind, zum Beispiel die Produkthaftungsrichtlinie. Das führt alles insgesamt dazu, dass die Leute verunsichert sind und leider dann öfters überhaupt nicht mit dem Thema anfangen.

Philipp [00:10:20]:
Und das muss aber nicht sein.

Thomas [00:10:22]:
Ja, vor allen Dingen, ich sehe es halt so: Nicht anfangen ist die schlechteste Lösung. Mir ist gerade mal was eingefallen, Orlando, ich weiß nicht, ob du das kennst, da gibt es ein ganz gutes Buch, ist aber schon relativ alt: Der digitale Tsunami. Da geht es ja um die Medienwelt und so weiter und da wird sehr, sehr schön beschrieben, was anders ist als, also Thema Digitalisierung, was anders ist als vorher. Und jetzt setze ich noch mal einen drauf und sage: Mensch, jetzt kommt KI. Jetzt haben wir das Ganze 10 oder 100 mal X, weil es eine unheimliche Geschwindigkeit ist. Und ich glaube, das macht auch vielen zu schaffen, dass das, was wir gestern gelesen haben, heute schon nicht mehr stimmt. Und auch der ganze Umgang mit diesen Inhalten, denen gerecht zu werden, das ist sicherlich eine Herausforderung, aber Man kann nicht wegschauen, man kann auch nichts machen, sondern ich bin der festen Überzeugung, wenn man ja sein Unternehmen auch zukunftssicher gestalten möchte, dann muss ich das Thema angehen, und zwar besser gestern als heute.

Orlando [00:11:25]:
Ja, absolut richtig. Also ich habe auch immer früher gesagt, aus dem E-Commerce kommend, ein digitales Jahr besteht aus 4 bis 6 Monaten von der Geschwindigkeit und im Vergleich des Kalenderjahres mit 12 Monaten. Und mit KI hat sich das noch mal beschleunigt, also sehr treffend formuliert. Und wie du richtigerweise sagst, Thomas, der teuerste Fehler ist bereits, oder wird in ganz naher Zukunft, und ist es schon, wird sein, gar nichts zu tun und abzuwarten. Was aber auch nicht heißt oder nicht bedeuten soll, dass man in blinden Aktionismus verfallen soll, aber man muss das Thema angehen, strukturiert. Und strukturiert heißt, eine Strategie im Hinterkopf haben, wissen, wo geht die Reise hin, Aber auch beginnend mit ganz klaren Anwendungen, mit Use Cases, mit kleinen Projekten. Wir wollen nicht gleich die Rakete bauen, die zum Mond, zum Mars oder noch weiter hinausfliegt. Aber wir wollen das Thema beginnen und da setzen wir eigentlich auch an.

Thomas [00:12:17]:
Also jetzt sind wir ja wieder bei dem ureigensten Beratungsthema. Ich sage immer, man muss jetzt einem Unternehmer nicht sein Geschäft erklären, sondern das weiß er ja sehr, sehr gut. Aber Das ganze Thema Methoden, Technik, was es alles drumrum gibt, da braucht er selbstverständlich Hilfe und idealerweise von jemand, der das nicht zum ersten Mal macht, sondern der schon 15, 20, 30 Mal gemacht hat, der genau weiß: Hey, wenn ihr das so macht, dann schießt ihr euch in eine Einbahnstraße und spätestens in einem Jahr müsst ihr wieder zurück auf null und neu beginnen, weil ihr irgendwie einen Showstopper nicht kanntet. Und deswegen hole ich ja die Berater. Die einen dann an die Hand nehmen und sagen, okay, das ist der richtige Weg, passt da auf, passt da auf, okay, so geht's.

Orlando [00:13:07]:
Ja, exakt.

Philipp [00:13:08]:
Ja, und ich denke, man muss ja auch sagen, es geht ja nicht nur darum, auch Chancen zu nutzen, sondern man muss ja auch Risiko managen. Und was wir natürlich auch aus der Beratung sagen können, weil du gesagt hast, wir haben ja schon eine gewisse Erfahrung, dass wir auch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern können. Wir können sagen, okay, eure Konkurrenten oder Mitbewerber, die machen das zum Beispiel sagen, okay, dieses Risiko, das nehmen wir jetzt in Kauf. Bei anderen Sachen, da sind wir dann einfach ein bisschen vorsichtiger. Und davon kann man natürlich profitieren, dass wir also selber auch durch unsere Mandanten und Kunden ebenfalls profitieren.

Thomas [00:13:49]:
Lass uns doch mal zu konkreten Beispielen übergeben, was ihr so dabei habt. Orlando, was ist so ein interessanter Use Case?

Orlando [00:13:57]:
Ja, also vielleicht vorweggeschickt, wir sind ganz klare Pragmatiker. Philipp in seinem Feld der Juristerei, ich in meinem Bereich der Anwendungs-, der Use-Case-bezogenen Thematiken. Und wir sagen groß denken, klein starten. Und wir sind Pragmatiker. Das heißt, unser Ansatz ist, wir wollen erst mal Use Cases evaluieren beim Kunden, mit dem Kunden gemeinsam, wo der größte Engpass liegt, wo der größte Schmerz liegt. Der größte Schmerz ist in der Regel Zeit und damit auch Geld. Also wo können wir Effizienzpotenziale sofort heben? Und da sehen wir im Mittelstand extrem großes Potenzial. Und das Wichtige ist Pragmatismus, heißt bei uns eben auch Projekte zu evaluieren, mit denen zu starten, mit Pilotprojekten, die umsetzungsfähig sind in einem Zeitrahmen von 4, 6, 12 Wochen maximal.

Orlando [00:14:42]:
Also hier wirklich pragmatisch rangehen, das große Gemälde im Hinterkopf haben, das große Bild, aber die ersten Schritte zu tun, anstatt dass man abwartet und sagt, ich brauche jetzt 100% meiner Bausteine, Lasst uns starten, und das pragmatisch und mit dem Erfahrungswissen, den wir aus den Projektbeispielen bereits haben. Und da gibt es zahlreiche, die sowohl auf Philipps als auch auf meiner Seite bereits umgesetzt wurden und die erfolgreich sind und gewesen sind. Und ein Beispiel ist, wo wir durch Prozessautomatisierung 79% Aufwände sparen konnten. Vielleicht kurz zum Hintergrund. Es war ein Kunde aus dem Agenturbereich. Und ein Kampagnenmanagementprozess. Ob ich einen Kampagnenmanagementprozess auf Kunden- oder auf Agenturseite habe, ist erstmal egal, es ist der gleiche Prozess. Und es ging um die Koordination von über 140 Standorten, dazwischen 40 Werbetreibende, die am Ende des Tages Dienstleistungen aus unterschiedlichen Gewerken erbracht haben.

Orlando [00:15:39]:
Und bisher lief für die Projektleitung alles über E-Mails und eine Excel-Tabelle, wo eben alles zusammengefasst wurde und fein säuberlich eingetragen wurde, alles manuell. Es gab keine Automatisierungsprozesse, die zum Beispiel lauteten: Wenn dieser Fall eintritt, schick eine Erinnerungsmail an Geschäftsstelle 1 oder Werbetechniker 2, sondern es wurde alles manuell gemacht, ist dadurch natürlich zeitaufwendig, fehleranfällig und bedeutet viel, viel manuelle Arbeit. Zum Beispiel Teilnahmeabfragen, Kostenvoreinschläge, Rechnungsprüfung und Dokumentation. All das lief manuell. Und somit hat jede Kampagne viele, viele Stunden und Tage in der Wertschöpfungskette an administrativen Aufgaben verschlungen. Und das war ein Verhältnis zwischen eigentlicher Kernwertschöpfung, also der Kreation dieser Kampagnen oder der Durchführung der Kampagnen, und das Projektmanagement, das war ein Verhältnis 1:3, 1:2,5. Die Kernwertschöpfung hatte 1 und die administrative Overhead hatte 2,5 bis 3. Und wir haben dann diesen gesamten Prozess in 4 Phasen zerlegt.

Orlando [00:16:43]:
Phase 1 war die Datenabfrage. Da gab es statt E-Mail Pingpong in dem Tool Airtable Formulare mit automatischer Datenerfassung und Erinnerung, die dann noch mit Make, mit einem Prozessautomatisierungstool gekoppelt wurden. Und wer zum Beispiel nicht geantwortet hat, ob er an dieser Kampagne teilnehmen möchte oder nicht, bekam dann nach 3 Tagen automatisch eine Erinnerung. Phase 2 waren dann eben das Einholen der verschiedenen Angebote. Kostenvoranschläge kamen von den Werbetechnikern. Zumeist per Mail rein. Mac hat dann und ein OCR-Tool in der Prozessautomatisierung dieses PDF erkannt, hat es automatisch umbenannt, Daten in die jeweiligen Airtable-Felder richtig hinterlegt und dann auch der richtigen Geschäftsstelle zugeordnet. Und in der Phase 3 ging dann eben, nachdem die Kreationsleistung gestartet ist, im Nachgang eben auf das gesamte Controlling der Rechnungen.

Orlando [00:17:32]:
Die wurden auch automatisch geparst über eine OCR-Software und dann abgeglichen mit den Kostenvoranschlägen. Und man hat dann eben eine Grenze definiert, dass Abweichungen über einen gewissen Prozentsatz automatisch einen Alert, also eine Alarmfunktion ausgelöst haben. Und Phase 4 war dann auch mal so ein klassisches Beispiel, wo KI viel helfen kann und viel Zeit und Nerven spart. Am Schluss musste dann überall dokumentiert werden, jede Geschäftsstelle, und da wurden Fotos zusortiert und da gab es dann eben 140 Seiten PowerPoint-Präsentation, die manuell gepflegt wurden. Die Fotos wurden dort reinkopiert. Das haben wir auch komplett über KI gestartet. Das Ergebnis war, dass wir damit 79% Automatisierungsgrad und Zeitersparnis hatten für die Projektleitung über diese gesamte Wertschöpfungskette. Und ja, das Beste daran ist, dieses System ist klar skalierbar.

Orlando [00:18:19]:
Das heißt, die nächste Kampagne läuft genauso ohne diese ganzen zusätzlichen Ressourcen.

Thomas [00:18:24]:
Und was mir jetzt so spontan einfällt, ist, diese KI-Systeme lernen ja auch. Das heißt, du wirst zwangsläufig dann immer noch besser. Also wenn du die Erkenntnisse hast, von 1, 2, 3, 4, 5, 10. Das heißt, da kommen dann noch mal Effekte, also nicht diese Einmaleffekte, sondern kommen dann über die Zeit noch mehr Effekte, wo sich dann noch das ein oder andere optimiert. Also das ist, finde ich, schon ziemlich cool. Und was auch im Thema ist, letztendlich auch Wissenssicherung, also Abbilden der Prozesse digital, dass sich nicht immer irgendjemand fragen muss, Mensch, wie machen wir das denn jetzt? Sondern es ist dokumentiert. Und auch wenn mal jemand krank ist oder mal jemand ausscheidet aus dem Unternehmen oder auch wenn jemand neu kommt, das sind ja so die Fälle, Dann wird es natürlich auch da noch mal, gibt es dann noch mal so Nebeneffekte, die man dann auch natürlich sofort nutzt. Wie sieht denn das aus? Jetzt Frage an dich, Philipp, wie sieht denn das aus, wenn der Orlando jetzt da mit den Daten so jongliert?

Philipp [00:19:17]:
Genau, also ich muss mir erst mal anschauen, was für Daten werden dort eingespeist? In der Datenschutzgrundverordnung spricht man ja von besonderen Kategorien von personenbezogenen Daten. Das ist immer äußerst kritisch. Das sind vor allen Dingen Gesundheitsdaten, Daten, die die Religion betreffen. Da muss man halt schauen, kann man da generell drauf verzichten? Ja, also Stichwort anonymisieren, das ist eigentlich das Beste, weil dann ist DSGVO gar nicht mehr anwendbar. Meistens kann man das aber eben nicht, weil es ist also durchaus wichtig, auch da gewisse Bezüge herzustellen. Das kann man aber zum Beispiel auch erreichen durch Pseudonymisierung. Dann ist natürlich DSGVO anwendbar, ist aber einfach ein geringerer Eingriff. Und auch wenn wir jetzt zum Beispiel keine besonderen Kategorien haben, es gibt ja auch das Geschäftsgeheimnisgesetz.

Philipp [00:20:17]:
Oft sind wichtige Geschäftsdaten betroffen, Standortinformationen, Finanzdaten, die haben natürlich eine erhebliche Bedeutung. Und da muss man sich dann auch die Frage stellen, Wenn ich jetzt Daten übertrage, eben dem Beispiel vom Orlando, da gab es ja einen Anbieter, Airtable war das ja, die sitzen in den USA. Also kommt es dann zu einer Datenübertragung in einen Drittstaat oder kann man möglicherweise über eine API, ChatGPT hat das zum Beispiel, auch On-Premise arbeiten, also sozusagen die Datenübertragung bei sich im Unternehmen belassen? Das sind so Punkte, die da natürlich wichtig sind. Aber wenn es zum Beispiel nicht geht, dann heißt es ja nicht, dass es unmöglich ist. Also wenn Übertragung zum Beispiel jetzt wie eben in die USA, gibt es da eine Rechtsgrundlage. Das sind beispielsweise Standardvertragsklauseln. Dann gibt es weitere rechtliche Punkte, die man auf dem Schirm haben sollte. Zum Beispiel, wer hat Zugriff auf die Daten? Gibt es ein Rollenrechtekonzept? Das haben wir damals aufgesetzt.

Philipp [00:21:28]:
Und dann natürlich auch immer so ein großes Thema. Es gibt ja 4 Kategorien bei dem AI Act. Worunter fällt jetzt diese konkrete KI-Anwendung? Ist es verboten? Ist es ein Hochrisiko? Ist es ein begrenztes Risiko oder ein minimales Risiko? Daraus ergeben sich bestimmte Pflichten. Heute haben wir ja noch vor August 2026. Da wird es also auch noch mal eine Änderung geben und dann ist es auch immer noch nicht abgeschlossen, die Einführung der KI-Verordnung. Das sind so Sachen, das ist im Fluss. Aber im Prinzip muss man sagen, wenn man also rechtlich sich vorher schon Gedanken macht, ist, kann ich sagen, so ziemlich alles machbar. Aber man kann eigentlich immer zum Ziel kommen.

Philipp [00:22:19]:
Das Problem ist aber, wenn man sich überhaupt keine Gedanken macht, sondern erst mal einführt. Die Daten sind überspielt. Dann ist es meistens zu spät, dann kann man eben nicht mehr reagieren, weil man einfach nicht mehr an die Daten drankommt.

Thomas [00:22:31]:
Okay, spannend. Also das On-Premise ist natürlich auch wieder so ein Thema, was jetzt durch die Situation, die wir jetzt gerade so haben, wieder aufgepoppt ist. Alle großen Anbieter sprechen von Souveränität, also die auch die Rechenzentren, ich sag mal in Europa, sind da sicherlich auch eine gute Adresse, wenn ich es jetzt nicht bei mir im Haus haben will, sondern in einem Rechenzentrum gibt's ja auch einige Anbieter, die das ja mittlerweile dann auch das, ich sag mal, garantieren, dass die Daten nur in Deutschland bleiben. Wenn wir jetzt mal an unsere Zuhörer denken und Orlando hat es schon bisschen angedeutet, der gesagt, okay, wir befassen uns mit dem größten Engpass, wir befassen uns mit der größten Pain. Also wo ist quasi der Hebel am größten? Was sind denn für euch so Themen, die jetzt ganz offensichtlich sind, die sich auch bei vielen wiederholen? Wir hatten jetzt ein Beispiel, was du gesagt hast mit der Prozessautomatisierung. Was gibt es noch für heiße Themen, die fast bei jedem greifen?

Orlando [00:23:32]:
Also was auch sehr, sehr spannend ist, was ich möchte schon fast so ein KI-Klassiker, möchte ich es fast nennen, für generative KI ist natürlich Content-Erstellung. Und ich habe, wie gesagt, 20 Jahre im Agenturbereich gearbeitet. Ich weiß, was Produktionen kosten, ich weiß, wie viel Zeit die verschlingen. Das ist heutzutage über KI, wenn man weiß, wie man fragt, wie man promptet, wie man die richtigen Prompts engagiert und wie man auch die richtigen Tools auswählt, ein immenses Kosteneinsparungspotenzial bringt. Und man spart sich richtige Mengen an externen Kosten. Ich brauche keine externen Agenturen, ich brauche keine spezialisierten Freelancer, ich kann das alles zu mir intern reinholen. Das heißt, ich baue intern meine Kompetenzen auf, indem ich KI-gestützte Prozesse etabliere. Und das ist ein riesengroßer Zugewinn, weil A, ich habe das Know-how intern bei mir in der Firma, im Unternehmen, und spare mir B, auch immens viel Zeit und Geld.

Orlando [00:24:30]:
Da rede ich von Einsparungen von 30 bis zu 40%, ja. Und diese externen Kosten, die sind nicht unerheblich, und das kann ich extrem straffen. Und wie gesagt, bei dieser Produktion, da sind wir schnell im 5-, manchmal sogar im 6-stelligen Bereich. Das geht heute mit einem Bruchteil in Kinoqualität, das ist unbeschreiblich und es wird auch in naher Zukunft sicherlich immensen Einfluss haben auf Hollywood und deren Produktionen oder, und Anbietern wie im Streamingbereich auch, die dort tätig sind. Und ich habe auch hier ja ein schönes Projektbeispiel, das war aus dem Jahr 2023, da kam ein Mittelständler, ein Premiumanbieter für Tafel- und Tischwaren, hat einen Onlineshop, auch ein stationäres Geschäft und hat nichts hergestellt, also war ein Reseller, ein Wiederverkäufer. Multi-Label-Store. Und der hat gesagt: Herr Noah, ich stelle jetzt alles noch professioneller auf digital um, war schon Pionier seiner Zeit. Er hat gesagt, ich werde jetzt einmal meinen Shop komplett relaunchen, aber ich habe einen Engpass.

Orlando [00:25:27]:
Ich brauche 300 bis 400 SEO-Texte und das spätestens in 4 Wochen. Da gibt es doch was mit KI. Da habe ich gesagt: Sehr gut, sehr richtig. Und ich zeige Ihnen auch den Weg dahin, wie wir das schaffen. Vorher war der Prozess wie folgt: Es wurde eine Texterin angefragt, die hat in der Regel mit Abstimmung der Fachabteilung gebraucht zwischen 8 und 12 Stunden pro Text, sagen wir mal im Schnitt 10 Stunden. Was wir gemacht haben, ist einen Workflow zu etablieren, der ganz einfach, das war am Ende des Tages, war es nur eine Browser-Extension verfügbar für ChatGPT bzw. Claude, für diese beiden KI-Chatbots, die installiert wurde und die natürlich musste man da den richtigen perfekten Prompt finden, aber das war eine Aufgabe von 2 Tagen inklusive Testen des Workflows und des Prompt-Engineerings dafür gesorgt hat, dass dieser ganze Prozess am Schluss maximal 30 Minuten gedauert hat. Und mit maximal 30 Minuten Dauer meine ich, es wird noch mal Human-in-the-Loop-Korrektur gelesen.

Orlando [00:26:23]:
Sind irgendwelche Begrifflichkeiten nicht 100% scharf? Ist es irgendwas, was die KI vielleicht auf dem ersten Entwurf übersehen hat? Das wurde einmal Korrektur quer gelesen plus 3 Formate automatisch exportiert. Es wurde ein HTML-Dokument erstellt. Somit konnten die Entwickler das sofort Copy-pasten 1:1, ohne nachdenken zu müssen. Mussten es natürlich an die richtige Stelle reinkopieren, aber es war im richtigen Format, SEO-konform, H1, H2, H3 etc. Die ganzen References wurden gesetzt. Ansonsten gab es dann noch mal für die Abteilung und für die Ablage ein Word-Dokument und ein PDF, und das wurde auf den Server gespielt. Hat im Schnitt 26, 27 Minuten gedauert.

Thomas [00:27:03]:
So, jetzt setzt man einen drauf und das Ganze vielleicht noch irgendwann in 25 Sprachen.

Orlando [00:27:08]:
Genau so, exakt.

Thomas [00:27:10]:
Ja, ja, so ist es. Du sagst dann einfach jetzt die Sprache und das war's und dann lässt du das halt nudeln und fertig und kenn die Situation dann mit den, will dann niemand, aber das sind einfach Gamechanger, was gerade passiert. Ich glaube, das ist der größte Umbruch bei Agenturen, den sie gerade vor sich haben, auch selber damit Schritt zu halten, mit dieser Qualität, mit der Geschwindigkeit, mit den Effizienzen, weil die Kunden sind ja jetzt aufgeschlaut. Also aufgeschlaut, die wissen, okay, jetzt mal ganz banal so ein Freisteller, ja, wenn es 100 kostet oder so, geht es ja weiter. Also das ist schon, also finde ich auch mega wichtig. Also Content-Erstellung ist natürlich ein ganz, ganz wichtiges Thema für die Sichtbarkeit. Dann hatten wir jetzt Prozessautomatisierung und dann hast du noch mal erwähnt, haben wir jetzt auch schon am Rande angesprochen, Optimierung von Werbekampagnen. Hast du da vielleicht nur ein Beispiel?

Orlando [00:27:59]:
Ja, also ich habe sehr oft in meiner beratenden Funktion in den Mandaten erlebt und es war wirklich, das sind keine Einzelfälle, Es ist schon fast ein Regelfall, dass es irgendwo ein Kunde kommt, der kommt mit dem Onlineshop an, sagt Orlando, wir haben das und das vor. Und da sage ich okay, bevor wir jetzt hier die Maschine anschmeißen, lass uns mal ganz kurz auf die Basics schauen. Wie bist du im Bereich SEO aufgestellt? Und wenn du eine Werbekampagne über beispielsweise SEA laufen lässt oder über Bannerwerbung, wie ist denn die eigentlich aufgesetzt? Und ich habe es sehr, sehr, sehr häufig erlebt, dass Kunden gemerkt haben nach einer kurzen Analyse, und das geht relativ schnell rauszufinden, wie sind die SEO-mäßig aufgestellt und wie läuft die Kampagne? Da werden grundlegende Fehler gemacht, die jeden Monat Geld kosten. Und mit Geld kosten meine ich bis zu 30%. Ich hatte Kunden, B2B-Umfeld, Onlineshop für Industrieproduktionsartikel, und da war das genau der Fall. Da kam eigentlich, wir haben gesagt, der hatte gar nichts zu mir gesagt, ich möchte eine Vertriebsmaschine generieren, und dann haben wir eine Anfragenmaschine generiert. Machen wir, aber lassen Sie uns mal ganz kurz schauen. SEO, glaube ich, habe ich das Gefühl, da ist irgendwas nicht ganz in Ordnung, und lass mir mal deine Kampagne anschauen, bevor wir die Marketingmaschine richtig anschmeißen.

Orlando [00:29:09]:
Und da wurde eben festgestellt, SEO gerade im Mobile-Bereich ganz, ganz brutal schlecht und im SEA-Bereich Hausaufgaben nicht gemacht. Also ich will jetzt mal ein bisschen böswillig, wenn ich sage, es gibt dann eben oft Agenturen, Freelancer, die sagen, ja, das kann ich auch, das mache ich dir auch mit, sei es SEO, sei es SEA, seien es Bannerkampagnen. Und ich sage, du musst Spezialist auf deinem Feld sein. Und ansonsten kann das Geld kosten, und das habe ich sehr oft erlebt. Und auch hier eine KI, wenn ich die richtigen Tools kenne und weiß, wer ist in diesem Fall der Marktführer und warum ist er der Marktführer, der ist objektiv und kostet auch hier wiederum Bruchteil. Ja, da rede ich von Kosten 400 350 monatlich, wo ich ein richtig dickes Paket habe für den Bereich SEO, eine permanente Echtzeitoptimierung. Das heißt, es ist nicht so, dass man die Maschine anhält, analysiert Überlegungen trifft, was einspielt, testet und dann wieder den iterativen Prozess von vorne beginnt. Der riesengroße Vorteil bei KI ist eben auch die Effizienz hinsichtlich der Zeit und der laufenden Optimierung.

Orlando [00:30:11]:
Das heißt, wenn ich Kampagnen im digitalen Bereich laufen habe, die Streuverluste zu minimieren, die Kampagnen richtig aufzusetzen und auch fortlaufend zu optimieren, ohne dass ich da jetzt Menschen dazwischen schalten muss, der eine gewisse zeitliche Verzögerung mit reinbringt. Damit spare ich bares Geld. Und erreiche meine Interessenten, Kundinnen und Kunden sehr, sehr viel schneller und effizienter, was letztendlich eine ganz deutliche Auswirkung auf den ROI, auf den Return on Investment und die Effizienz der jeweiligen Kommunikationsmaßnahmen hat. Absolut.

Thomas [00:30:42]:
Also finde ich, ist auch meine Erfahrung, die Zeiten sind vorbei, wo man als Allrounder unterwegs sein konnte. Der Schlüssel ist eigentlich eher in Partnerschaften, jetzt auch so was wie bei euch jetzt entstanden ist, wie wir schon zusammengearbeitet haben. Der Schlüssel sind die Partnerschaften und die absoluten Spezialisten. Und ist ja auch klar, wenn einer jetzt den ganzen Tag nur Google Ads macht oder der eine macht den ganzen Tag nur Facebook oder Insta, ja, vielleicht die beiden noch sind ähnlich, okay, oder LinkedIn, der hat eine ganz andere Kompetenz, als wenn einer, ja, das machen wir auch. Das ist ein Riesenunterschied. Da wird so viel Geld verbraten. Das ist schon manchmal wunderlich, dass die Unternehmen so hinnehmen. Gut, ihr habt noch gesagt, ihr was aufbereitet für unsere Zuhörer.

Thomas [00:31:25]:
Vielleicht gehen wir da noch mal ein bisschen drauf ein.

Orlando [00:31:27]:
Absolut. Also wir haben im Grunde genommen, haben wir zwei Sachen ganz konkret vorbereitet. Das erste ist unser KI-Praxisleitfaden, der ist kostenlos, da braucht es auch keine Anmeldung dafür. Das ist ein PDF, 12 Seiten stark. Da steht genau drin, wie man KI im Unternehmen DSGVO-konform einsetzen kann. Den Link haben wir in die Shownotes gepackt und zweites Paket, was wir noch mitgebracht haben, da wird es ein bisschen konkreter. Wer da drauf Lust hat und auch sich jetzt angesprochen fühlt, wir bieten ein kostenloses 30-minütiges Orientierungsgespräch an. Kein Verkaufsgespräch, sondern eine ganz sachliche Einschätzung.

Orlando [00:32:00]:
Wo liegt bei euch das größte Potenzial? Was sind die nächsten Schritte? Auch hierfür findet ihr den Kalenderlink in den Shownotes. Und wer noch mal all unsere 15 Use Cases, die wir so evaluiert haben, wo wir sagen, damit könnt ihr sofort starten, ohne irgendwelche großen Budgets, ohne irgendwelche Riesen-IT-Projekte loszutreten oder Projekte allgemein, da haben wir unsere KI, ich habe es genannt Speisekarte, unsere KI-Menü, auch das gibt es als PDF mit ganz konkret drin Umsetzungszeiten, Schwierigkeitsgraden und ganz konkreten Zahlen, was es bringt.

Thomas [00:32:32]:
Super, und wir haben ja auch noch ein Digital Breakfast vor, da seid ihr ja auch dabei. Termin und so weiter schreiben wir auch in die Shownotes und da bin ich natürlich gespannt. Vielleicht zeigt da ja auch dann den ein oder anderen Use Case. Die Zuhörer können sich auch gerne vorher melden bei uns und sagen, hey, ich habe jetzt die Use Cases Speisekarte angeschaut. Bitte zeigt unbedingt den Use Case, bitte zeigt unbedingt den Use Case. Also einfach kurz zu uns anschreiben, dann werden wir das koordinieren. Boah, Wahnsinn. Gut, ihr zwei, also vielen, vielen herzlichen Dank.

Thomas [00:33:06]:
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe auch wieder spannende Einblicke bekommen. Ich gehe davon aus, unsere Zuhörer auch. Und ja, schön, dass ihr da wart. Und wenn wir noch mehr vor— wie gesagt, das Breakfast kommt ja noch. Und danke, dass ihr da wart, und eine gute Zeit und bis bald. Macht's gut, ne? Tschüss.

Philipp [00:33:23]:
Ciao. Vielen Dank für die Einladung und auch viele Grüße. Tschüss.

Thomas [00:33:28]:
Tschüss. Ciao.

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