Künstliche Intelligenz (KI) im Marketing | KI-TOOLPARTY

Künstliche Intelligenz (KI) im Marketing | KI-TOOLPARTY

Bei Unternehmen im Marketing und im speziellen in der Kommunikation spielt der Einsatz von künstlicher Intelligenz und das Nutzen von Daten in Zukunft eine immer wichtigere Rolle.

In Kooperation mit der KI-TOOLPARTY werden wir daher monatlich ein DIGITAL BREAKFAST mit dem Schwerpunkt "KI im Marketing" veranstalten.

Unsere Co-Moderatoren sind dabei die beiden Gründer Gerald Lembke  & Christopher Meil.

KI-TOOLPARTY REIHE

  • 15.07.2022 | #1 "Überzeugend kommunizieren"
  • 06.09.2022 | #2 „Schneller und besser Texten mit KI Marketing“
  • 07.10.2022 | #3 „Professionell Präsentieren"
  • 08.11.2022 | #4 „Gute Gestaltung & Medienproduktion“
  • 06.12.2022 | #5 „Besser Recherchieren“ 

15.07.2022 | #1 "Überzeugend kommunizieren"

PODCAST EPISODE 93

Thomas [00:00:06] Ja, wunderschönen guten Tag oder Guten Morgen oder Gute Nacht oder wann auch immer ihr jetzt den Podcast hört, ich darf euch recht herzlich begrüßen zu einer weiteren Episode des DIGITAL BREAKFAST PODCAST. Und heute bin ich bin ich total happy, weil wir quasi jetzt es ist quasi so Onboarding auf neudeutsch für ein neues Fokusthema, was wir haben und zwar für die KI Toolparty. Ja, also das wird bestimmt ganz gut. Und da ist der Gerald Lemke mit an Bord und der Christopher Mail.

Thomas [00:01:19] Ja. Hallo, ihr beiden.

Christopher  [00:01:22] Ja. Hallo.

Gerald [00:01:24] Grüß Gott. Servus.

Thomas [00:01:27] KI Toolparty, das hört sich ja schon mal irgendwie cool an und ich weiß ja auch, was wir vorhaben, unsere Hörer aber nicht. Und deswegen schlage ich vor, dass ihr euch einfach mal kurz vorstellt. Und dann werden wir das Thema weiter konkretisieren. Gerald du bist ja schon ein bisschen bekannt, deswegen würde ich dem Christopher mal den Vortritt lassen. Und dann schließt du dann an.

Christopher [00:01:54] Sehr gerne. Kann ich gerne machen. Thomas Ja, mein Name ist Christopher Mail. Ich bin Agenturinhaber hier in Köln von einer kleinen feinen Onlinemarketing-Agentur, die spezialisiert ist auf die Bereiche Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinen-Werbung und aus dem Bereich Conversion Optimierung. Und ich habe mit Gerald vor einiger Zeit das Buch geschrieben "Smartes Marketing mit künstlicher Intelligenz" und daraus ist die KI Toolparty entstanden. So viel schon mal vorweg zu mir.

Thomas [00:02:27] Okay. Super. Gerald sagt ein paar Worte zu dir.

Gerald [00:02:30] Ja, ich bin Gerald Lemke und bin Studiengangsleiter für den Studiengang Digitale Medien, an der DHBW in Mannheim, das ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg. Kennen viele, aber nicht alle. Ja, und letztes Jahr haben Christopher ich wie gesagt dieses Buch geschrieben, das jetzt vor zwei Monaten kam. Und ja, und das sind wir ungebremst jetzt in die Toolparty gestolpert bzw. haben sie realisiert.

Thomas [00:03:00] Meine Wahrnehmung ist, ihr seid gerade richtig aktiv, was auch die Vermarktung angeht.  Vielleicht erläutert ihr einfach mal eure Gedanken, die dahinterstecken. Vielleicht erst zum Buch und dann halt auch die Ableitung, denn ich habe da noch ein paar Fragen natürlich und ein paar Sachen, die ich euch absolut cool finde. Wie kommt man drauf, so ein Buch zu schreiben?

Gerald [00:03:33] Vielleicht sag ich was zum Buch Christopher und du denn zur zum Portal, wollen wir es so machen?

Christopher [00:03:37] Ja können wir gerne so machen.

Gerald [00:03:42] Christopher ist ja nicht so ganz unschuldig dran, also ganz im Gegenteil. Also wir arbeiten schon seit einigen Jahren zusammen. Er ist Lehrbeauftragter bei uns an der Hochschule - übrigens derjenige mit den besten Bewertungen in den Evaluationen - und na ja, wir sind ja laufend auch im Kontakt und da war ich immer ganz begeistert, was Christopher für coole Tools kennt. Ja, und daraus ist dann in der Tat über einen längeren Zeitraum die Idee entstanden, das Buch anzudenken. Und eine erste Research hat dann ergeben und eine Umfrage von mir persönlich ergeben, dass wenn die Leute irgendwas mit digital wissen wollen, eigentlich immer nur die Suche nach dem neuesten geilen, heißen Scheiß ist, wie man so schön neudeutsch sagt. Und dann habe ich mit vielen gesprochen und da wurde es dann bestätigt und ja, und so kamen wir dazu. Und dann haben wir das Buch geschrieben, haben gesammelt, haben gecheckt, haben geprüft und dann war das Buch auf einmal fertig und es hat und es hat im Übrigen bei so was auch noch Riesenspaß gemacht. Also es war ein ganz tolles Projekt.

Thomas [00:04:51] Der Christopher und 30, der. 

Christopher [00:04:56] Also die KI Toolparty ist quasi die Verlängerung des Buches, weil wir uns selber immer wieder gefragt haben Du, sag mal das eine Tool, wie hieß es denn noch mal? Und statt es im Manuskript nachzublättern, kam so die Idee es wäre eigentlich schön, das Ganze auch in Form einer Datenbank zu haben, die durchsuchbar ist, nach verschiedenen Schlagworten sortiert ist, so dass ich schnell ein Tool oder auch ein Use Case - wir haben in dem Buch ja 50 Use Cases gesammelt, die wirklich so den praktischen Arbeitsalltag abbilden, wo die Tools schon eine Menge Arbeitserleichterung bringen - nachschlagen kann oder bzw einfach digital suchen kann. Also dass man nicht nur ein Buch hat, sondern neben dem Buch was das Buch bringt ja nicht nur die Tools und die verschiedenen Use Cases, sondern eben auch die ganzen Einführungsgedanken, wie ich das in meine Organisationsstruktur einbringen kann, wie ich selber so einen Reifegrad für mich bestimmen kann. All diese Dinge habe ich im Buch drin. Aber so dieses immer wieder Nachschlagen oder das Hervorholen der Tools und der verschiedenen Use Cases, dafür ist es halt sehr praktisch auch das Ganze digital vorliegen zu haben, mit einem Such- und Struktursystem, um das eben schnell im Zugriff zu haben. Und daraus ist die KI Toolparty entstanden, weil wir gesagt haben, wir brauchen das selbst und wenn wir beide das schon brauchen, dann sind wir sicher, dass das auch viele andere nützlich finden und gebrauchen können. Und deswegen gründen wir sozusagen als Verlängerung oder als Erweiterung des Buches noch die KI Toolparty. 

Thomas [00:06:31] Also was ich halt mega spannend finde ist wirklich also du hast es angesprochen Use Cases. Ich bin immer ein bisschen allergisch, wenn die Leute sagen Showcase ja, weil eigentlich in meinen Augen sind Showcase ist tot. Use Case, also wirklich Anwendungen wo man sich wiederfindet, wo man sagt, Ja genau, das Problem habe ich auch. Also deswegen spricht mich das auch so an und wahrscheinlich viele, viele andere auch. Und das mit dem Nachschlagen, da hast du natürlich recht. Ja, ich glaube, jeder, der so im Onlinemarketing unterwegs ist, hat sich irgendwie eine Liste gemacht mit Tools oder so Ja, ich habe auch so eine Liste, die ergänzt man oder auch nicht. Von daher finde ich das gut und ich weiß, ihr seid ja auch immer auf der Suche nach neuen Tools, die ihr vielleicht noch nicht kennt. Da der Aufruf auch an die Community, schickt eure Ideen, eure Anregungen auch an die beiden. Ich weiß, die nehmen das sehr, sehr ernst. Also immer, wenn ich was schicke, dann kriege ich immer ein Statement zurück. Haben wir schon auf dem Radar oder oh, super vielen Dank, habe ich noch nicht gesehen. wir nehmen Kontakt auf. Machen wir doch mal vielleicht so, ich weiß es jetzt unvorbereitet. Wir sind ja hier wirklich so ad hoc zusammengekommen, muss man sagen. Vielleicht machen wir mal so zwei, drei Use Cases, einfach mal so aus der Hüfte geschossen, was euch gerade so einfällt oder Tools, die ihr sehr häufig nutzt. Dass wir eine Vorstellung davon bekommen, was wir dann auch bei den DIGITAL BREAKFAST zeigen werden. Es ist ja so, das kann ich jetzt schon verraten. Wir werden jeden Monat ein Toolparty machen und da werdet ihr beide x Tools vorstellen und jeden Monat neue. Das ist natürlich eine große Herausforderung, aber ich glaube für alle spannend. Aber steigen wir einfach mal ein, was sind so, ich sage jetzt mal großartige Tools?

Gerald [00:08:45] Ich fange vielleicht mal an, die großartigen Tools. Naja, ich möchte noch kurz ergänzen Wir haben natürlich auch so einen Claim oder so eine Vision, die uns da leitet. Bei dem ganzen Thema Toolparty sind drei Wörter, die lauten: Jeder kann KI! Wir sind zu der Überzeugung gekommen, auch durch die lange Arbeit an diesem Thema, dass künstliche Intelligenz durchaus im Alltag mittlerweile machbar ist. So, aber jetzt zurück zu den Tools. Also ihr wisst beide, was mein absoluter Favorit ist: Synthesia. Ja, das ist ein Ding. Danke, Christopher, du hast einen Account dafür, der nicht so ganz billig ist. Und deswegen hatten wir das Glück, mit Synthesia zu arbeiten. Das ist ein Video Generating Tool, das ausschließlich auf künstlicher Intelligenz basiert. Und der Use Case sieht dann so aus, dass du beispielsweise mal schnell für deine Homepage ein Teaser Video brauchst oder dass du im DIGITAL BREAKFAST eine Reihe von Webinaren anbietest hintereinander, und dafür dann Teaser Videos brauchst. Oder dass du im Unternehmen selber im Personal-Entwicklungsbereich, HR-Bereich, Schulungsvideos produzieren möchtest, komplementär oder sogar substituierend. Und Synthesia ist ein Tool, mit dem du genau solche Geschichten machen kannst. Du wählst im Grunde genommen deinen Avatar aus und dann werden dir Vorschläge gegeben. Wenn du ganz hardcore drauf bist, schickst du ein eigenes Video hin und dann wird dein Avatar gemacht. Christopher hat das gemacht und ja und gibst deine Texte ein, lädst deine Powerpoint hoch und schwuppdiwupp auf F12 drücken und das Video ist fertig. Ganz, ganz, ganz, ganz so einfach ist es nicht. Aber es kommt dem sehr, sehr, sehr, sehr nahe. Also ich bin da immer wieder überzeugt. Und wer das nicht weiß, dass das eine KI produziert hat, grübelt erst mal ziemlich lange. Aber dann ist das Video schon vorbei und die Botschaft schon da. Das ist mein absolut Loveling Tool, neben einigen anderen. Aber das ist echt ganz toll.

Christopher [00:10:51] Ja, da kann ich mich anschließen. Synthesia ist auch für mich so ein Tool, was ich sehr, sehr zu schätzen gelernt habe, weil ich es immer wieder einsetze. Beispielsweise auch in den Vorlesungen, die ich im Studiengang beim Gerald halte, dass ich durchaus alle Aspekte, die ich in der Vorlesung drin habe, dann als Video produziere mit Synthesia. Das wäre eigentlich jetzt so vom Aufwand her sonst undenkbar, dass man sich wirklich hinstellt, so eine Art Lernvideo produziert. Aber in dem Fall mit Synthesia ist so was sehr, sehr gut machbar und ist dann halt auch ein sehr schöner Medienwechsel. Also im Vergleich zum reinen Vortrag, den ich halte, dass ich auch mal ein Video zeige und Dinge dann plastischer werden. Ich kann es im Zweifel dann noch mit anderen Systemen noch mixen, dass ein Video sozusagen an bestimmten Stellen gestoppt wird, automatisch dann Fragen eingeblendet werden. Das ist einfach sehr, sehr praktisch. Was ich zum Beispiel auch sehr, sehr viel nutze, ist das Tool DeepL. DeepL ist für mich ein Tool geworden, das ich sehr intensiv nutze, aber in Bereichen, wo es viele noch gar nicht so entdeckt haben, ist zum Beispiel auch in der Kommunikation. Also wenn ich jetzt zum Beispiel eine E-Mail beantworten muss, weil ich mit dem amerikanischen Tool-Anbieter in Kontakt bin, dann mache ich es einfach so, dass ich die Antwort auf Deutsch munter in die DeepL eintippe und kriege dann die englisch korrekt übersetzte Antwort dann schon kopierbereit angeboten, kann es herausgreifen und einfach in meinen E-Mail-Client reinschicken und dann direkt antworten. Und hab eine schön formulierter, korrekte, sage ich mal, kommunikativ nach Standards generierte Antwort, die ich nutzen kann. Das ist ein Ding, wo ich das sehr intensiv nutze, aber auch dieses ganze Thema, Dokumenten-Übersetzungen, also da bin ich total überzeugt und begeistert von DeepL, weil es ermöglicht, wirklich eine Powerpoint reinzusetzen mit allen Formatierungen und das komplett auf Englisch übersetzt oder in eine andere Sprache mit den Formatierungen wieder rauszubekommen, was sonst ein Riesenaufwand wäre. Wenn ich eine Powerpoint übersetzen muss, muss ich mich ja hinsetzen, die einzelnen Textschnipsel raus kopieren, die übersetzen, wieder reinkopieren und so weiter. Und so ein gesamtes Dokument dann komplett so übersetzt zu bekommen ist einfach ein riesen Hilfsmittel. Auch Bücher mittlerweile. Also wenn ich Fachbücher hab und gut, das ist jetzt hier sehr komplex, das wäre ganz gut, ist mein Deutsch zu haben, mache ich so, dass ich mir zum Teil es einfach abfotografiere oder mit Screenshots sozusagen nehme PDF draus mache. Und die neueste Variante von dir kann auch PDF inklusive Formatierung mir sozusagen zurückspielen wieder als übersetztes PDF. Sehr, sehr praktisch. Also das ist für mich ein echter Hilfsdienst, der tagtäglich irgendwo genutzt wird.

Thomas [00:13:42] Also DeepL habe ich auch, die, die pro Version, ja gerade aus dem Grund, weil was ich zum Beispiel gemacht habe, jetzt gerade ein bisschen weniger, das wird wieder kommen. Aber ich habe gerade zum Beispiel auch viele amerikanische Studien habe ich mir übersetzen lassen, weil ich denke, wenn ich jetzt den deutschen Vortrag halte, dann will ich das auch gerne natürlich in Deutsch haben. Und dann habe ich die Whitepapers hochgeladen und dann, keine Ahnung, eine Minute später steht zum Download bereit und das, was du sagst, dass dann wirklich auch die Formatierung eins zu eins beibehalten, das ist total irre, weil ich sage jetzt mal als Mensch, das geht gar nicht so. Also wer schon viel so Sachen gemacht hat und ich musste wirklich viel als Schreiberling übersetzen für meinen Chef früher. Und das ist, also das ist auch, muss ich sagen, ein sehr, sehr liebgewonnenes Tool mit einem extrem hohen Nutzen, was ich auch regelmäßig nutze, auch fürs DIGITAL BREAKFAST. Und wir haben jetzt gerade so ein bisschen die Internationalisierung haben wir jetzt gerade. Ich sage jetzt mal, lassen wir so laufen, also wir gehen grad nicht aktiv ran, weil wir halt genug Themen noch, ich sage jetzt mal, im deutschsprachigen Raum haben. Aber die Idee ist, irgendwann alles zu übersetzen. Also wenn wir unsere ganzen Assets haben, werden wir alles dann durch DeepL durchjagen. Also ich weiß ja, was kostet 9,99 Euro im Monat oder so? Oder 9,99 $? Das ist total irre. Also Geschwindigkeit und Qualität, ist schon schon außerordentlich. Gut, ich habe gesagt, eins nehmen wir noch, ja, jetzt könnt ihr euch streiten. Habt ihr noch ein drittes? 

Gerald [00:15:26] Also. Ja. Also, ich. Ich ergänze gerne noch. Und zwar für einen mit, unter der oder mit der Toolparty. Auch bieten wir auch viel kostenloses Zeugs an, das heißt also, wir machen auch Webinare, die öffentlich und kostenfrei sind, wo wir auch immer ein Thema setzen, Use Case setzen und dann gemeinsam mit der Community schauen, wie geht man so was an? Eins der nächsten wird sein automatisierte Werbetexte erstellen. Und da gibt es natürlich einen Haufen Tools, mit denen du jetzt texten kannst. Es scheint so zu sein, so nehmen wir es jedenfalls wahr, dass das die höchste Nachfrage gerade erzeugt, also vor allem für die ganzen Content Creator.  Ein Tool, ach da ist eigentlich keins so mega herauszuheben, aber eins ist wirklich exzellent es ist copy ai. Mein Lieblings Tool ist geworden, 100 Worte, die haben jetzt sogar ein Update gefahren mit einer kompletten LinkedIN-Integration als Plugin. Das ist neu. Also ich habe es noch nicht getestet, aber was ich gelesen habe heute morgen, scheint echt der Kracher zu sein. Und ja, und das ist vom Use Case her natürlich für all jene interessant, die viel Text produzieren. Also jetzt natürlich keine wissenschaftlichen Texte, dafür kannst es knicken. Aber wenn du jetzt mal 500 Zeichen für einen Post bei Xing, LinkedIn oder wo auch immer brauchst oder du suchst vielleicht einfach mal Text Kreationen, genügt es halt häufig, so wie das so bei Menschen ist, ein paar Keywords einzugeben und wenn ein paar Textentwürfe gegeben. Wir haben ja die Toolparty, den Launch auch groß gefeiert online. Und da haben wir dann auch so gezeigt, wie wir eigentlich das Portal entwickelt haben. Da haben wir, Christopher und ich besonders aus, also wirklich sehr viel Wert darauf gelegt, dass wir solche KI Tools nehmen. Texte und so weiter sind mithilfe von KI Tools entstanden, die Landingpages mit Tools entstanden, das Layout teilweise, teilweise auch etwas manuell noch. Die Automatismen sind teilweise mit KI gestützt also und wir haben dafür relativ wenig Zeit gebraucht. Und das sind denn so alles so Beispiele, wo du, wenn du dich auf das Thema einlässt, das ist die Voraussetzung. Es gibt 50 % der Menschen, die sagen Künstliche Intelligenz, alles schlecht, nehmt mir mein Job weg, tötet mich und klatsch mich an die Wand oder so was. Aber es gibt 50 % der Menschen, die sagen, ich lasse mich darauf ein. Wenn du dich darauf einlässt, damit experimentierst und ein offenes Mindset hast, dann kannst du in der Tat sehr schnell produktiver werden, in kürzerer Zeit viel mehr Ergebnisse erzielen. Ja, und damit natürlich für alle, die jetzt auf Verkauf, also im Sales unterwegs sind oder in der Marketing-Kommunikation natürlich richtig, richtig auf das nächste Level kommen.

Thomas [00:18:14] Absolut. Also kann ich absolut unterstreichen. Wir sind ja schon länger im Kontakt. Ich nutze ja auch viele, viele von euren Anregungen. Ich habe auch jedes Buch bei mir liegen, auch als Nachschlagewerk. Also die nächste Stufe wird dann halt auch das Portal sein. Vielleicht mal als Beispiel. Wir haben letztes Jahr 50 DIGITAL BREAKFAST gemacht, machen dieses Jahrhundert wir machen, aber wir verdoppeln quasi mal den Output plus wir machen mehr drumrum. Ja, und das mit der gleichen Mannschaft.

Gerald [00:18:44] Na ja, das geht, das geht. 

Thomas [00:18:47] So und es geht eigentlich gar nicht. Also ich mein Spruch ist immer, wir wollen skalieren über Maschinen, das geht nicht immer. Aber bei uns ist es jetzt so, wir sind gerade so weit, dass es geht und und es ist glaube ich, auch ein ganz gutes Beispiel, was man machen kann. Und es ist jetzt auch gar nicht irgendwie jetzt bös gemeint oder so, sondern ich habe mir auch die Frage gestellt natürlich, ich habe immer Werkstudenten eingestellt und das machen wir auch nach wie vor. Ja oder wir haben auch mal Freelancer, die haben wir auch an Bord. Und so weiter. Ja, aber da hast du halt dann die Situation. Es sind halt Ressourcen, die haben Urlaub, die sind krank. Und so weiter. Und du kannst ja auch keinem einen Vorwurf machen, wenn er sich weiterentwickelt und sagt ich bin jetzt lange genug Freelancer oder Schreiberling bei euch, ich gehe jetzt in eine Beratung, ich habe keine Zeit mehr. Ja so, und dann kommt halt wieder das einlernen und dann fängst du wieder von vorne an und das muss man in meinen Augen auch immer mitbedenken. Ein- und Auslernzeit, also Auslernzeit heißt Übergabe. Ja, da sind dann ruckzuck auch ein paar Tage rum, wo du dann quasi auch die Tage gehen ins Land, aber du hast keine Produktivität. Und ja, das kannst du halt mit den Tools umgehen. Und die andere Situation ist die da, Gerald, du hast mich auch schon ein paar Mal angepingt du brauchst Content Creator. Ja, ich auch. Die Leute sind einfach zu rar. Und das ist das nächste Thema. Und ich kann mich in die Ecke setzen und weinen, dass ich keine, keine Leute kriege. Oder ich werde effizienter, werd effektiver und ich schaue mir einfach Tools an, die mich unterstützen. Und da ist das natürlich eine Goldgrube, euer Portal. Also für jeden, der wachsen will und sehnsüchtig auf Leute wartet und die er vielleicht gar nicht kriegt, die vielleicht auch nie kriegen wird. 

Gerald [00:20:52] Und ich möchte dazu auch noch sagen, es gibt natürlich schon auch noch andere Angebote, also jetzt im deutschsprachigen Bereich, also auch zwei weitere Portale von OMR beispielsweise oder von OMT. Das müssen wir gar nicht verschweigen. Die sind auch deutlich größer, was deren Angebot angeht. Aber da gibt es so einen Nachteil, da fehlen einfach die Use Cases. Das heißt also, man kriegt zwar schon Software generell für alle möglichen von Hubspot über Salesforce, so etwas, das ist bei uns komplett ausgespart, sondern wir gucken wirklich nach Tools, die in ihrem Algorithmus mit einer künstlichen Intelligenz entwickelt wurden. Und zweitens gucken wir, für welchen Use Case in der Praxis ist das anwendbar. Und das ist in der Tat einmalig und ich hoffe, das bleibt auch so, ich hoffe ich habe jetzt nicht zu viel verraten.

Thomas [00:21:41] Ja, sagen wir mal so, es kann gut sein, dass es da Nachahmer gibt oder so, also. Aber ja, ihr habt jetzt einen gewissen Vorteil und der macht das auch sehr, sehr gut. Also was, was mir gefällt, das haben wir auch schon im Gespräch schon mal, dass ihr euch ja auch wirklich, ich sage mal, ihr habt ja die Klammer KI, also das schränkt ja dann auch schon ein. Dadurch fallen halt andere Marketing-Tools, Enterprise Analytics Tools zum Teil raus. Die habt ihr ja gar nicht, sondern ihr sagt, okay, das ist für uns der Fokus. Und damit seid ihr relativ spitz positioniert, aber geht extrem in die Tiefe. Und ob die da Interesse daran haben, weiß ich nicht. Ich finde es grandios. Und wie gesagt, das mit den Use Cases, das finde ich großartig. Vor allen Dingen, ich sage mal der Use Case steht im Vordergrund und dann habe ich gesehen, dann sagt ihr okay und das ist das Tool, das Tool, das Tool, damit könnt ihr diesen Use Case quasi realisieren. Also ihr seid dann auch nicht eingefahren auf ein Tool, sondern es kann sein, es kommt wieder was Neues jetzt wie zum Beispiel 100 Worte das Update für Outlook und für LinkedIn. Dann wird es halt wieder angereichert. Dann gibt es halt für den Use Case 23 wieder ein weitere Applikation oder eine weitere Funktion. Und das ist, glaube ich, das mega spannende, wenn man das auch ausbaut und die Leute sich dann auch wiederfinden. Ich erinnere mich noch, du hast mir mal von einem Tool erzählt oder? Auch im Podcast wurde gesagt, dass du warst tatsächlich auf der OMR und du hast Bilder gemacht und die sahen irgendwie alle gleich aus und waren irgendwie nicht fancy. Ja, und dann hast du die halt über so ein Tool gejagt, da gab es irgendwie so ein Batch und anschließend hast du Freisteller und hast halt einfach, auf Deutsch gesagt geile Bilder gehabt. Ja, also das sind halt einfach so kleine Helfer, die, die also extrem viel Zeit sparen und das Ganze noch mal aufwerten.

Gerald [00:23:37] Ich nehme vielleicht noch mal ein ganz aktuelles Tool. Ich war jetzt ein paar Tage unterwegs und mit einem Club. Am Ende wird dann immer so ein Imagefilm gedreht, wie waren die Tage? Und so weiter und so fort. Und dann laufen halt irgendwie so drei Leute mit Kameras rum und die sitzen dann zwei Tage am Ende im Hotel und schneiden dieses Zeugs zusammen, um irgendwie so die besten, so Best Scences of One Week zusammenzukriegen. Und ich dachte das ist viel zu aufwendig. Was macht ihr da? Und da gibt es eine wunderschöne App für Video-Leap heißt die, und mit der habe ich das dann auch gemacht und habe dreimal mit einer 360 Grad Kamera um mich herum geschwenkt - und fertig war das Ding. Die wollten mir das nicht glauben. So, und das sah ein bisschen doof aus, dass ich da umschwenken war. Aber das brauchst du nur zwei, drei Mal machen und dann ist das Video fertig mit allen Effekten, was du brauchst. Und das kriegst du ohne KI nicht hin. Das brauchst du einfach. Da brauchst du KI-Tools. Und ja, damusste jetzt keiner eine Woche warten. Das war dann fertig. Ich habe das abends beim Essen gezeigt und die waren alle völlig begeistert. Und die drei Jungs waren arbeitslos.

Thomas [00:24:48] Absolut. Da muss man sich natürlich dann auch mit auseinandersetzen. Also meine Meinung, wie man solche Sachen dann auch in sein Geschäftsmodell integrieren kann. Also entweder mache ich dann Schulungen oder ich mache das dann mit den Tools als Dienstleistung an, wohlwissend, dass der andere weiß okay, da gibt es Skalierung, da gibt es, ich kann es dann halt günstiger machen. Das ist halt einfach Lauf der Dinge. Ja, das wenn Dinge zu automatisieren sind, dann werden sie automatisiert. Das ist einfach so, so und da kann man sich jetzt auch wieder, wie gesagt, mein Beispiel ist immer in die Ecke setzen und weinen oder ich nehm die Sache an und mach da was draus.

Gerald [00:25:23] Aber vielleicht auch noch mal wichtig. Lass mich noch einen Satz sagen, bitte dazu, weil jetzt beschäftigt, das natürlich diese Angst, den Job zu verlieren wieder diese 50 % der Menschen. Wir saßen abends mit der Agentur zusammen mit den drei Leuten und haben gesprochen und die waren völlig geflasht dann, dass sie sagten okay, das könnte unser Geschäftsmodell erweitern. Das könnte uns natürlich auch unsere Qualität schneller und besser erreichen. Und ich bin mir sicher, das werden sie jetzt auch tun. Also es heißt nicht, dass dann Leute gehen müssen, sondern das heißt, dass sich Leute mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigen können, nicht mit dem verdammten herumschneiden von Videoschnipsel, was dich ja wahnsinnig machen kann. Sondern mit der Frage wer ist eigentlich meine Zielgruppe und was will die? Vielleicht spreche ich mal mit zweien und dann mache ich das Video dann entsprechend darauf. Also so es verlagert die Prioritäten auf die wirklich wichtigen Dinge der Kommunikation.

Thomas [00:26:14] Ich habe ich habe ein anderes Beispiel, auch ein Bekannter mit der klassischen Agentur, den habe ich so ein paar Sachen gezeigt und der seine erste Reaktion war, das müsste man verbieten können. Aber er wird den Fortschritt nicht aufhalten. Und das ist genau der springende Punkt. Ich sage jetzt mal, diese ganzen, diese ganzen Tools, die nachwachsende Generationen, die gehen in Konzerne und und und. Die klassischen Agenturen, die riesen Agenturen, ja, ich sage mal da, das ist die Halbwertszeit, ist angeschlagen, weil überall dann irgendwelche kleinen Helferlein kommen, die auch Leistungen von Agenturen abgraben, wo wirklich auch viel, viel Geld verdient wurde in der Vergangenheit. Da muss man auch sagen.

Christopher [00:27:05] Ja, das klassische Beispiel, das ich sehe wäre die Logo-Erstellung. Also wir haben ja auch unser Logo beispielsweise komplett mit KI erstellen lassen und da waren übrigens bei dem ersten Webinar, was wir jetzt gemacht hatten, auch die größte Begeisterung oder die größten Aha- und Stauneffekte, wo wir gezeigt haben, okay, wir machen jetzt einfach mal, geben ein kleines Briefing ein, in das KI Tool und lassen Logos dazu generieren und kriegten dann eben seitenweise Logos. Und da waren schon alle sehr, sehr erstaunt, wie gut die Qualität dieser Logos schon war und wie gut das gepasst hat.

Thomas [00:27:38] Und ist doch klar, wenn ich dann noch die ich sag jetzt mal, ich bin also ich habe jetzt keine Ahnung, ob das so ist, aber ich spinn jetzt einfach mal, wenn ich dann zum Beispiel in Anführungszeichen meine Maschine mit den Award Gewinnern der letzten 30 Jahre füttere, ja dann ist es natürlich eine unheimliche Lernkurve, dann sehen die saisonal ist. Es war mal mehr verschnörkelt, jetzt sind wir vielleicht in der Zeit, wo wieder alles mehr nüchterner wird. Und so weiter. Ja, und der sagt auch ist mir ganz egal. Aus jeder Epoche spucke ich einfach mal zehn Logos aus. Fertig. Also ist die Welt. Ja ihr zwei, Mensch, wie gesagt, ich finde es mega cool, was er da macht, was er treibt. Und ich finde es auch mega cool, dass wir das zusammen machen. Ich darf noch mal darauf hinweisen: Erster Termin quasi für das Kick off von unserer KI Toolparty Nummer 1, ist am 15. Juli 2022, wie gewohnt von 09:00 bis 10:00 Uhr. Da werdet ihr mal ein paar Tools vorstellen. Wir sind uns noch nicht ganz einig, muss ich sagen. Da müsste man auch ein bisschen am Experimentieren und werden wir auch experimentieren. Wie wir dasin in Zukunft mit dem Podcast und mit dem Teaser machen von den Veranstaltungen, das könnte sein, dass wir das in Zukunft sogar relativ kurzfristig produzieren und rausschießen. Und da werden wir vielleicht auch KI Tools nutzen, also nicht mehr so diese lange Vorlauf, so von von wir haben ja normalerweise ja manchmal acht Wochen, zwölf Wochen Vorlauf und da haben wir alle gesagt, das ist uns viel zu lang. Ja, weil drei Monate ist eine Ewigkeit. Wir wollen da viel, viel schneller werden. Also lasst euch da mal überraschen, wie die nächsten KI Toolpartys quasi angeteasert werden. Also in unseren Newslettern haben wir es ja sowieso drin, aber dann halt dieser Überraschungseffekt, dieser Wow-Effekt, vorher noch mal ne Woche oder so was kommt jetzt ja, und da dann so ein bisschen mal die Schatulle aufmachen und zeigen, was bei der nächsten Toolparty besprochen wird. Ja, vielen, vielen herzlichen Dank euch beiden. Ich bin schon sehr, sehr gespannt auf die erste Veranstaltung. Bleibt gesund und munter und vor allen Dingen genießt den Sommer. 

Christopher [00:30:09] Macht macht's gut.

Gerald [00:30:09] Danke und immer dran denken. Jeder kann KI. 

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