Einstieg NFT & Crypto

Einstieg zum Thema NFT & Crypto mit Gero von Drateln

18.07.2022: DIGITAL BREAKFAST PODCAST EPISODE #95

Für alle die sich an das Thema NFT & CRYPTO rantastern wollen, haben wir diesen Podcast initiiert. War sehr spannend und lehrreich (für mich als Einsteiger).

Wir sind auf einige NFT Use-Case eingegangen um das Thema & die Relevanz zu verdeutlichen.

Danke Gero für den Talk.

#nft #metaverse #web3 #crypto #blockchain #cryptonews #seierster #digitalbreakfast

PODCAST TRANSKRIPT

 

Thomas [00:00:02] Ja. Einen wunderschönen guten Tag. Guten Morgen. Gute Nacht. Wann immer ihr auch den Podcast anhört, wir sind hier wieder beim DIGITAL BREAKFAST PODCAST und wir sind ja immer auch auf der Suche nach neuen, spannenden Themen. Und ihr wisst, ich bin da ja so ein bisschen Jäger und ein Thema, was mich wirklich schon lange beschäftigt, ist das Thema Krypto und NFT und ich muss gestehen, ich habe da überhaupt keine Ahnung. Und deswegen freue ich mich auf unseren Experten Gero von Drateln, den wir dafür gewinnen konnten, einfach mal über das Thema zu plaudern.

Intro [00:00:41] Herzlich willkommen zum Podcast Digital Breakfast. Thomas Bartsch spricht darin mit Experten über Themen der digitalen Transformation. Er veranstaltet jeden Dienstag und Freitag das digitale Breakfast. Alle Informationen dazu findest du auf www. Digital breakfast pd. Abonniere dort den Newsletter und außerdem abonniere diesen Podcast und bleibe auf dem Laufenden. Mein Name ist Valerie Wagner und ich wünsche dir viel Spaß beim Hören.

Gero [00:01:16] Hallo Thomas, ich freue mich auch dabei zu sein und danke für die Einladung.

Thomas [00:01:20] Hallo Gero, ja das ist ja irgendwie wie in der richtigen Welt. Wir sind irgendwie über LinkedIn zusammengekommen. Keine Ahnung mehr. Also irgendwie sind wir zusammengekommen. Es ging auch relativ schnell. Also wie in der digitalen Welt schon fast üblich, kann man sagen. Aber viele verdrehen immer die Augen. Ja, es ging dann über über elektronische Online-Termin-Buchung und so weiter und sind uns auch immer relativ schnell dann Termine gefunden und auch das Thema ist klar bei dir. Ja, das hast du ja auf die Fahne geschrieben. Wir starten immer so, dass das der Interviewpartner immer so ein bisschen was über sich erzählt. Also wo kommt er her, wo möcht er hin, was ist so seine Passion usw. Und dann steigen wir dann vielleicht auch mal in das Thema ein bisschen genauer ein.

Gero [00:02:09] Alles klar, super, ne, gerne. Ich bin Gero von Drateln, ich bin 29 Jahre alt und habe Wirtschaftsinformatik studiert und bin danach direkt in der Unternehmensberatung gelandet und mache das jetzt schon so, ich glaube fast fünf Jahre jetzt bald und da, aber noch klassisch so wie man sagt, so im Web zwei also ich mach SAP- und Workday-Beratung da vorzugsweise Cloud Implementierungen und habe aber auch zu dem im Januar dieses Jahr dann auch mein eigenes Beratungsunternehmen gegründet, die von Drateln-Consulting. Und da liegt den Schwerpunkt auf klassische Web drei Themengebiete und da vorzugsweise auf ein NFT. Und da habe ich das immer so in zwei Säulen untergliedert. Ich habe einmal so den B2B-Bereich, wo ich wirklich Unternehmen so berate, wie sie zum Beispiel ein NFT-Projekte aufsetzen können, auch erst mal den Schwerpunkt auf die Education lege. Also wirklich auch erst mal erklär, was sind denn überhaupt NFT, was ist Web 3.0, was ist das Metaverse. Was sind das wirklich für Potenziale, die da erhoben werden können. Und auf der anderen Seite auch den Privatkunden, falls der zum Beispiel sagt, gut, ich möchte jetzt auch mal in NFTs investieren oder Kryptowährungen, wie funktioniert das denn zum Beispiel alles. Wie lege ich die Meta-Mask an, was ist eine Hardware Wallet? Warum muss ich denn wissen, was eine Hardware Wallet ist? Weil das ist Security z. B. ein sehr großes Thema und auch noch ein anderes wichtige Thema  wie bewerte ich überhaupt ein NFT-Projekt? Weil es ist ja ganz anders zu bewerten als zum Beispiel ein klassisches Aktienunternehmen oder so, weil man da ganz andere Parameter betrachten muss.

Thomas [00:03:28] Boah, ich glaube da war viel Gesprächsstoff. Okay, ja, wie sollen wir starten, vielleicht starten und mal wirklich einfach mal bei NFT? Also vielleicht, vielleicht kann es ja dann noch mal so ein bisschen was erklären für für unsere Hörer, dass wir die einfach so, dass man die Hörer so abholen.

Gero [00:03:44] NFT steht zunächst mal für Non-funcionable-Token, das heißt nicht austauschbare Wertemünze, das ist immer noch nicht ganz greifbar für die meisten, wahrscheinlich, deshalb nehme ich da immer noch so Beispiele aus der physischen Welt. Also wenn man zum Beispiel Thomas, wenn Du jetzt eine 1-Euro-Münze hast und ich ne 1-Euro-Münze hab, und wir die beide tauschen, dann ist der intrinsische Wert von der Münze, die wir beide haben, immer noch 1 €, also immer noch gleich. Deswegen sind zum Beispiel 1 € Münzen, dann austauschbare Wertemünzen in Anführungsstrichen. Wenn man das auf die digitale Welt transferiert, wäre das Pendant dazu zum Beispiel einfach einen Bitcoin oder Ethereum, also klassische Kryptowährungen. Wenn wir die austauschen, haben wir beide danach immer noch die gleichen intrinsischen Werte. Was ist denn jetzt ein Non-Functionable-Token? Wenn wir jetzt nochmal auf die physische Welt das Beispiel übertragen. Ich habe zum Beispiel eine Katze, die hatte ihre kompletten eigenen Eigenschaften an Fellfarbe, Augenfarbe. Und so weiter. Wenn du jetzt auch eine Katze, dass wir die tauschen, hätten wir beide eine Katze. Aber ich glaube, wir hätten dann nicht mehr die gleiche Katze, auch nicht mit den gleichen Eigenschaften. Und genau das ist eigentlich das, was letztendlich Non-Functionable-Token sind, sie übertragen so einzigartige Objekte oder Eigenschaften in die digitale Welt. Also es gibt dann verschiedene Kollektionen und die Bilder dieser jeweiligen Kollektion sind immer in sich einzigartig und können halt nicht ausgetauscht werden, und haben verschiedene Attribute und Eigenschaften, die dieses Tier einzigartig machen. Und genau daran finde ich immer, versteht man dann relativ gut, dann was ein NFT ist und was da der Unterschied ist zum Beispiel zu einer klassischen Kryptowährung.

Thomas [00:05:09] Also wieso, wieso ein Kunstwerk, was jetzt einmaliges erstellt wurde und das ganze jetzt so habe ich jetzt verstanden, das ganze dann digital abgesichert, kann man das sagen, digital abgesichert? Also es ist sichergestellt, dass es dieses NFT nur einmal gibt. Punkt.

Gero [00:05:27] Genau, es ist wie eine Art Echtheitzeitzertifikat.

Thomas [00:05:30] Okay, das ist vielleicht auch noch ein guter Hinweis. Digitales Echtheitzeitzertifikat, was es dann wirklich nur einmal gibt.

Gero [00:05:39] Ja, richtig, genau. Jedes NFT gibt es in der jeweiligen Collection nur einmal, in der Regel.

Thomas [00:05:44] Okay, und du hast ja schon ein paar Sachen genannt, also geh mal vielleicht mal auf so schon so ein paar Anwendungsfälle, wo man jetzt mit NFTs operiert.

Gero [00:05:56] Also da gibt es echt super viele verschiedene Use Cases. Ich glaube, der klassische Bereich, wo vieles herkam, kommt aus dem klassischen Art-Bereich, also die reine Kunst. Das man sagt, okay, man hat es halt einfach digitale Kunst jetzt hat man auch echt zum ersten Mal auch wirklich verkaufen kann, ohne dass ich hier irgendwie "Rechtsklick und speichern als" weil in der klassischen Welt kannst du einfach kopieren und sagen, gut, ich habe jetzt zum Beispiel die Mona Lisa oder ich habe jetzt so ein Gemälde. Das geht halt zum Beispiel bei den NFTs nicht, weil der Token, also das ist letztendlich ein technischer Token, das der Blockchain sitzt und nur wenn ich den Token in meiner Wallet, also meiner Krypto-Wallet habe, dann bin ich wirklich der Besitzer und das kann keiner kopieren, einfach weil es steht ganz klar in der Blockchain: Dieser Token, der liegt in dieser Adresse. Wenn ich Zugriff auf diese Adresse habe, dann bin ich Besitzer von diesen Token. Andere Use Cases gibt es zum Beispiel auch im klassischen Gaming Bereich. Es kommen gerade immer mehr so Blockchain basierende Spiele hoch, wo dann zum Beispiel die NFTs Spielfiguren in dem Spiel sind und da sind dann komplette Spiele entstanden, wo dann zum Beispiel so große Gilden rein, also Spiele-Gilden rein sind, die dann ganz ganz viele NFTs kaufen. Die NFTs dann an andere Spieler vermieten und dann den Profit Share machen zum Beispiel. Und deren Main Business ist wirklich nur nach diesen Blockchain basierten Spielen zu gucken, den sogenannten Schoolarships quasi anbieten, Leuten, die dann einfach nur spielen wollen, die vielleicht das Geld nicht haben für das Investment und dann halt die Zeit investieren und dafür halt einen Lohn bekommen. Das ist zum Beispiel auch noch so ein klassischer Case oder halt so wirklich exklusive Gruppen, dass man sagt, man hat es ein Discord Server. Man kommt zum Beispiel aus den Discord Server aber nur drauf, wenn man das NFT von der bestimmten Kollektion besitzt. Und da wirklich so zum Beispiel spezielle Community zu kuratieren und sagen, hey, die wirklich, die das NFT von mir haben, die haben halt Zugriff und kriegen dann auch mein Content nur in den Channel bereitgestellt und jeder andere halt nicht. Das sind zum Beispiel so drei Cases, die sehr, sehr oft und häufig sehe.

Thomas [00:07:49] Interessant, das ist ja dann so, so eine exklusive Community Zugehörigkeit. Also früher war quasi der Mitgliedspass, den man ja theoretisch auch fälschen kann und jetzt durch dann NFT ist es einmalig und du gehörst dazu, wenn du den den Token hast. Ansonsten halt nicht. Und das gepaart mit einem digitalen Zugang. Na ja, für mich, wie gesagt, ich bin Laie. Für mich als Laie kommt jetzt so die einfach mal so die Vermutung. Es kann ja auch eine unheimliche Rolle spielen bei persönlichen Identitäten.

Gero [00:08:26] Ja, richtig.

Thomas [00:08:26] Also ich sage jetzt mal als Ersatz für den Personalausweis, ja.

Gero [00:08:31] Ja, richtig. Also das ist wirklich so ein spannender Use Case, wo ich sag, hey das ist so ein Business Use Case, wo einfach Sinn macht, dass man halt nur die große Frage was passiert, wenn mir die ID geklaut wird oder der Token geklaut wird, ich irgendwie Fehler mache, es gescamt wird. Wie kann ich dann wieder nachweisen, dass ich wirklich diese Identität bin, ne. 

Thomas [00:08:46] xxx Diese Identität gelange?

Gero [00:08:47] Das sind so Fragezeichen, aber es würde viel, viel, viel einfacher machen, weil du kannst die Blockchain in der Regel nicht hacken. Also Sicherheit ist da wirklich ein großer Faktor oder zum Beispiel ein anderer Business Use Case, den ich auch gerne erkläre, ist zum Beispiel das Thema Ticketing. Du weißt oder du kennst das ja bestimmt gerade so, so, Festival Ticket, jetzt oder hier, Fußball oder so, da gibt es unheimlich viele Probleme mit Fälschung usw und du hast einen QR Code, den kannst du 3000 mal verkaufen. Erste der den scannt hat Glück, alle anderen haben Geld gezahlt und kommen nicht rein ins Festival. Und das zum Beispiel, dass man sagt, jedes Ticket ist in der Zukunft einfach ein NFT, weil du hast eine Win-win-win-Situation. Einmal für den für den Festival oder Event Veranstalter, der dann zum Teil auch auf dem Sekundärmarkt mitverdient, weil das ist das spannende bei NFTs, ich kann quasi am Sekundärmarkt mitverdienen. Es gibt dann zum Beispiel so Seiten wie Opensea, das ist quasi das Ebay für NFTs, da kann ich da meine Kollektion listen und kann sagen okay, bei jedem sekundären Verkauf verdiene ich keine Ahnung zwischen zwei und 10 %. Das kann ich selber definieren. Und macht es attraktiv, halt gerade für die Festivalveranstalter, weil sie in der Regel an dem Sekundärmarkt nicht mitverdienen. Und wenn jetzt mal zum Beispiel so große Festivals wie Coachella Festival oder Tomorrowland anguckst, wo die teilweise auf Ebay extrem viel verkauft wird, der Sekundärmarkt aktuell verdienen da nicht mit dran. Das ist der eine Win, der andere Win ist, wenn ich als Festival-Gänger initial es gekauft habe, okay, ich kann es da nicht hingehen, dann habe ich die Möglichkeit zu sagen okay, ich verkauf einfach ganz easy mein Ticket an jemand anders und kann das problemlos machen. Und auch der, der als zweites dann das Ticket kauft, läuft nicht in die Gefahr, dass ein Fake-Ticket kauft. Also ich finde das ist wirklich so wirklich ein schöner Business Use Case, wo ich sag ich glaube in 5 bis 10 Jahren werden wir alle NFTs besitzen, wenn wir auf Festivals oder Events gehen. Nur dass wir es nicht wissen. Es muss so einfach sein für den Normalo, dass er gar nicht weiß, dass der Blockchain drunterliegt und eigentlich NFT besitzt, sondern es muss aussehen. Ich habe eine App und hier ist mein Ticket. Thats it.

Thomas [00:10:42] Also wie gesagt, ich bin ja Laie, ich spinn das jetzt mal weiter. Ich habe das natürlich auch gehört, dass jetzt zum Beispiel auch die Luxusmarken Hersteller, also zum Beispiel die Rolex dieser Welt und die IWC dieser Welt, dass die quasi jetzt zu ihren Uhren noch ein NFT dazulegen, sage ich jetzt mal, damit man die Echtheit und den Besitz quasi auch sauber dokumentieren kann.

Gero [00:11:09] Ja, richtig. Also wie so eine Art digitales Scheckheft. Man kann ja zum Beispiel sagen, man verkauft diese Uhr, diese physische Uhr nur, wenn man das NFT auch mit überträgt, ansonsten nicht. Und dann kann man ja zum Beispiel die Seriennummer von der physischen Uhr an das NFT verknüpfen und kann sagen hier, das ist die Seriennummer.

Thomas [00:11:23] Ja, ganz genau.

Gero [00:11:24] Es muss immer gleich sein. Und dann kannst du wirklich. Siehst du, hey, das ist die originale Uhr oder nicht. Wenn du sagst, wenn es keine NFT dazu gibt, dann kaufe ich dir die Uhr nicht ab. Es ist auch ein wirklich schöner Buisness Use Case, das macht es gerade bei solchen Luxusmarken, wo oft viel mit Fälschungen und so wieter ist, ist es glaube ich wunderbar, da einfach mal so ein bisschen herumexperimentieren. Auch mit NFTs und zu kucken, hey funktioniert das. Wie nehmen unsere Kunden an, ist es für dich verständlich oder ist das einfach noch zu abstrakt, zu schwierig zu verstehen. 

Thomas [00:11:49] Also jetzt kommt für mich als Laie natürlich wieder die nächste Frage. Wie erstelle ich denn so ein NFT?

Gero [00:11:55] Ja, ja, das ist eine gute Frage und das ist auch gar nicht so einfach. Es gibt sogenannte Smart Contracts. Ein Smart Contract ist eigentlich Programmcode aus "wenn dann"-Abfragen, so kann man sich ganz leicht vorstellen und erklären. Das ist wie so eine Art Snack-Automat.  Da werfe ich Geld und krieg dann was raus. Und ähnlich ist es zum Beispiel auch bei den Smart Contract. Das ist eigentlich ein Code, also ein digitaler Vertrag, der wird in die Blockchain deployed und dann kann ich quasi da Geld einzahlen. Das nennt man dann in der NFT-Welt minten, also die initiale Prägung von einem NFC. Ich bezahle in der Regel mit Kryptowährung meistens mit Etherum, also die Etherum-Blockchain ist die meistgenutzte Blockchain für NFTs. Genau, zahle mit Ethereum und krieg als Gegenwert dann wiederum das NFT aus der Kollektion. Und über den Smart Contract sehe ich zum Beispiel auch immer punktgenau, wer zum Beispiel aktuell meine Holder sind von meinem NFT-Projekt, also das ist wirklich, da wird alles dokumentiert, jede Transaktion geht immer über diesen sogenannten Smart Contract und das ist öffentlich für jeden einsehbar.

Thomas [00:12:52] Damit ist es transparent - transparent, aber nicht kopierbar durch die Blockchain.

Gero [00:12:59] Exakt.

Thomas [00:13:01] Okay, also noch mal, das war vielleicht ein bisschen schnell. Ich habe ein Stück Code. Und das liegt dann irgendwo in der Cloud.

Gero [00:13:10] Also in der Blockchain.

Thomas [00:13:13] In der Blockchain, ja, also ich steh jetzt ein bisschen auf dem Schlauch, kann es ein bisschen genauer erklären. Also ich will jetzt NFTs erzeugen für meine hässlichen Bilder. 

Gero [00:13:26] Es gibt zwei Möglichkeiten. Du kannst einmal, wenn du es technische Knowhow hast, selber so ein Smart Contract schreiben, also programmieren, den in die Blockchain deployen, also einfach quasi publizieren. Und dann habe ich die Möglichkeit mit meiner Krypto-Wallet, wie zum Beispiel Metamask, das ist die meistgenutzte. Ich kann auch mit diesem Smart Contract interagieren, man connected daran, und dann kann man diese Mint-Methode ausführen. Das heißt, man kauft, also der Mint-Prozess ist letztlich der initiale Kauf und dann wird halt Ethereum aus deiner Wallet abgezogen und dann kriegst dafür dann den Token, also das NFT dazu. Wenn du jetzt sagst, du kannst es nicht programmieren, möchtest trotzdem ein NFT herausbringen, kannst du es relativ einfach machen. Opensea oder irgendein anderer NFT-Marktplatz, der bietet auch einen Smart Contract, wo du einfach Bilder hochladen kannst oder Musikstücke. Also ein NFT muss ja nicht immer nur ein Bild sein, es kann auch eine Audiodatei sein, ein kleiner Clip und so weiter. Kannst du bei Opensea sie hochladen und dann kannst direkt über Opensea verkaufen, also ohne dass du irgendwas zahlen muss. Und das empfehle ich auch mal jedem. Einfach mal zum Beispiel es einfach machen, weil das Problem ist gerade genau das Thema NFT ist sehr abstrakt und es theoretisch zu erklären ist nicht ganz einfach. Und ich bin aber auch so ein Mensch. Ich lerne sehr, sehr schnell, indem ich es einfach tue. Das ist bei NFT wirklich etwas, was man einfach machen soll. Da muss man ja nicht mal viel Geld in die Hand nehmen. Man kann sagen, man richtet sich jetzt erstmal eine Metamask-Wallet zum Beispiel initial ein, geht dann mal auf Opensea, lädt einfach mal Bild hoch und macht eine NFT draus und dann kann man es ja auch einfach mal rum schicken. An vielleicht eine andere Adresse kann ich noch eine zweite machen. Einfach mal, dass man diese Prozesse einmal durchgeht, dann kommen die ganz vielen Aha-Effekt. Da kann ich wirklich, kann ich nur empfehlen, das einfach mal zu tun, weil es ist viel einfacher dann es zu lernen, anstatt immer nur sich einzulesen, sondern muss auch ins Tun kommen.

Thomas [00:15:04] Die Herausforderung ist ja, ich sage jetzt mal die ganzen Möglichkeiten, Knöpfe, Funktionen. Wenn du dann da vorliest, was, was aber jetzt was, was dann ist, dann prägt sich besser ein. Also okay, vielleicht ist es jetzt ein bisschen weit hergeholt, aber ich hau jetzt einfach mal so einen raus. Also ich kann mir vorstellen, weil du hast gesagt, in fünf oder zehn Jahren hat es jeder, ich spinne es jetzt einfach mal weiter. Es wird ja zum Beispiel auch ich weiß, die Markenhersteller, die zum Beispiel woanders produzieren, betreiben unheimlichen Aufwand, um die Echtheit der, also der der Serie der Produktionsserie, der Charge, sicherzustellen. Also ich habe mich da mal mit dem Kollegen unterhalten, der gesagt hat, ja, wenn jetzt zum Beispiel was in China produziert wird, ja dann, ich sage es jetzt mal ganz bildlich, dann haben die da keine Ahnung, 100 Paletten und dann wird quasi kurz vor dem Versand, bevor alles zugemacht wird, wird diese Palette gezielt verunreinigt.

Gero [00:16:10] Okay.

Thomas [00:16:11] Das heißt, da wird dann was gemacht, da wird irgendwas wird drüber gemacht, ja so, und die gucken dann diese Verunreinigung, kommt die dann auch in Deutschland an.

Gero [00:16:23] Wo fällts auf oder so genau.

Thomas [00:16:24] Und wo sind die? Wenn es jetzt Plagiat, also in Anführungszeichen Plagiate sind, dann ist zwar das Produkt ist da, aber diese Verunreinigung, ja diese Verunreinigung ist nicht da. Also weiß man, okay, das sind jetzt, weil die Plagiate sind, ja heutzutage, also da brauchst ja meistens die Produktentwickler, um überhaupt festzustellen, ob das jetzt Adidas oder Nike Turnschuh, ob das jetzt ein echter ist oder nicht. Das ist das wird also in der Industrie gemacht. Fand ich sehr spannend und auch da wird natürlich so ein NFT, quasi die Lösung. Wenn man sagt, also ich sage jetzt mal, kommerziell fertigen könnte. Deswegen habe ich dich ja auch gefragt, wie aufwendig ist es also, wenn man quasi, wie gesagt, ich ich bin jetzt mal wieder futuristisch und sage, okay, mit der Seriennummer wird in Zukunft auch ein NFT erzeugt.

Gero [00:17:16] Ja, also definitiv. Ich sehe da auch wirklich viel Potenzial. Und es gibt schon wirklich viele klassische Blockchain-Anwendungen, die also für die Supply Chain Transparenz so weiter genutzt wird. Klar, wenn man aber jetzt sagt okay, man möchte da wirklich noch Bilder, also gerade beim Luxus-Bereich macht es Sinn, dass man einfach noch ein Bild von der Ware hat. Da eignen sich dann NFTs perfekt. Das ist nur die große Frage, oder was muss er dann sich überlegen, auf welche Blockchain möchte man setzen. Weil man muss ja dann wirklich die Lieferanten, die komplette so Supply Chain sollte ja auf die gleiche Blockchain setzen und da muss man sich überlegen, soll es eine sein, die wirklich public zugänglich ist, dass das wirklich jeder sehen kann? Ich würde sagen, jetzt gerade im Business Connect eher nicht. Wahrscheinlich. Dann macht so eine private Blockchain Sinn, dass man sagt, okay, man hat jetzt hier meine Lieferanten, meine ganze Supply Chain, die haben alle Zugriff drauf. Aber jetzt nicht jeder, weil sonst könnten verschiedene Informationen noch rausfließen, Preis oder sonstwas es kommt ja drauf an was man da alles speichert. Und ich glaube, es würde ja dann die Konkurrenz dann nicht alles angehen.

Thomas [00:18:13] Da wären wir wieder so bei dem Klassiker Intranet, Extranet, Internet, ja. Also quasi ein Extranet für NFTs, für alle gelisteten Partner, Lieferanten zum Beispiel.

Gero [00:18:25] Ja genauso ein Partner-Netzwerk oder Lieferanten-Netzwerk, genau richtig, wo nur die Zugriff auf die Blockchain und die Produkte haben, die da abgebildet sind.

Thomas [00:18:33] Also jetzt komme ich da noch mal zurück. Äh, also was wäre jetzt deine Empfehlung? Machen wir mal als erstes mal B2B. Wenn sich ein Unternehmen jetzt damit, also wenn sie es noch nicht gemacht haben, ja, aber was wird deine Empfehlung? Wie tastet man sich an das Thema heran?

Gero [00:18:55] Also es kommt ganz auf den Kontext drauf an, was das für ein Unternehmen, was produziere ich. Ich sehe zum Beispiel oder ich beobachte sehr viele gerade NFTs im Fashion Bereich, weil da überlegt man so, okay, also die große Vision ist das Big Picture, dass wir in fünf bis zehn Jahren in Metaverse unterwegs sind. Das ist einfach nur eine Weiterentwicklung vom Internet, sag ich jetzt mal ganz, ganz einfach beschrieben, dass wir halt wirklich in 3D Avataren herumlaufen und nicht jetzt, wie wir zum Beispiel hier in einer Zoom-Session sitzen, wo wir in 2D sind, sondern dass es interaktiver wird mit 3D Avataren. Und da denken die Unternehmen jetzt schon okay, wenn wir, wenn ich da mit 3D Avataren herumlaufe, dann möchte ich dem Avatar vielleicht etwas cooles auch anziehen, weil jeder möchte so ein bisschen einzigartig sein, auch vielleicht ähnliche Sachen tragen wie in der realen Welt. Also wenn ich jetzt zum Beispiel gerne Nike Schuhe trage, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich meinen digitalen Avatar also da sind wir wieder beim Thema digitale Identitäten, dass ich da natürlich den dann auch Nike Schuhe anbieten und da ist halt NFT so die Technologie, die letztendlich dieses digitale Ownership ermöglicht und man sagt, okay, man hat dann vielleicht digitale Sneaker oder digitale T-Shirts, Pullover, whatever. Und deswegen geht die ganze Fashion und Luxus Industrie da halt rein, weil ich halt auch das wirklich künstlich so easy verknappen kann, wie ich halt möchte und es hat sich perfekt anbietet. Also jetzt mich fragst du was soll ein Maschinenbauer, Mittelständler machen mit NFTs, puh, schwierig. Dann wüsste ich jetzt auch nicht ad hoc so eine Lösung. Ein Thema ist vielleicht interessant, wenn es bei den Pain Points gibt, in der Thematik, aber aktuell sich da wirklich zu dem Fokus eher so der Fashion Industrie, Automotive Industrie, sehe ich auch immer mehr kommen. Also ich glaube fast jeder große Automobilhersteller geht jetzt rein, weil man dann auch sagt okay, in der digitalen Welt will ich das jetzt auch mit weiß ich einen Audi, Porsche whatever rumfahren, weil ich vielleicht auch in der physischen Welt halt einfach gern diese Autos habe oder halt zum Beispiel in Onlinespielen. Dann, wenn ich da mit dem den einzigartigen Porsche dann rumfahren, dann habe ich den halt auch als Asset, wo ich den dann vielleicht auch wieder verkaufen kann. Also gerade Gaming und Entertainment ist wirklich so ein Bereich, wo ich viel mit NFTs sehe. 

Thomas [00:20:59] Was ich jetzt gelesen hab, aber wie gesagt, nur so am Rande, so dass er Metaverse jetzt auch quasi dann die NFTs public machen will in Meta, dass man sieht, okay, das gehört dem, als Statussymbol. Also früher hier, mein Schiff, mein Flugzeug. Und so weiter. Ja und hier sind dann meine NFTs. Also ich besitze das, ich besitze das, ich besitze das.

Gero [00:21:20] So Statussymbole, genau schon richtig erkannt, also gerade Meta, also damals Facebook, die haben jetzt, ich glaube auf Instagram haben sie das erste Feature für paar Länder ausgerollt und für Facebook, also für die wirklich Facebook genannte Plattform. Da wollen sie es auch so als Status Leiste einbinden, dass ich sehen kann, okay, das sind meine digitalen Collectables die ich hab.

Thomas [00:21:40] Genau.

Gero [00:21:40] Genau das habe ich, wie du schon sagst, Statussymbole, eigentlich als Flag, für gewisse Kollektionen zumindest auf jeden Fall.

Thomas [00:21:49] Also wir sind ja jetzt bei dem einem spannenden Thema. Glaube, dass viele, viele Zuhörer das auch interessant finden. Lass uns einfach noch mal ein bisschen ein paar Sätze über die Blockchain verlieren. Also was macht die Blockchain in dem Zusammenhang?

Gero [00:22:05] Also die Blockchain ist wie eine Art dezentrale Datenbank, also dezentral ist das auch mal ein einfaches Wort, aber ich glaube, viele können sich da auch noch nicht vorstellen. Aber überlegt aktuelle Banken, da haben wir eine zentrale Instanz, zum Beispiel Sparkasse. Und jede Transaktion wird von der Sparkasse von dieser zentralen Instanz freigegeben. Und dezentrale Strukturen sind halt eigentlich quasi, dass ich nicht nur einen zentralen Server, sondern ganz, ganz viele verteilte Server als sogenannte Notes dann und so ist eine Blockchain auch aufgebaut. Deswegen ist die auch so sicher, weil ich habe dann vielleicht einen Server, den ich anklagen kann, wenn ich den gehackt habe, dann kann ich alles übernehmen. Habe ich dann keine Ahnung, hunderte oder tausende verschiedene Server. Und aus all diesen Zahlen sind die die ganzen Blöcke abgebildet, die letztendlich die Blockchain bilden. Das heißt, wenn da einer gehackt wird, dann hat man immer noch vielleicht 999, die sagen nee, das was du sagst, was du versuchst zu manipulieren, stimmt nicht, weil der Rest sagt, das ist die Wahrheit. Und so in der Blockchain so aufgebaut. Du hast ein Block und in einen Block können eine gewisse Anzahl an Transaktionen rein. Du kannst das wie ein Grundbuch vorstellen, zum Beispiel hier Person X hat so und so viel Geld und will jetzt von A nach Z Geld transferieren. Genau diese Transaktion wird dann in diesen Block reingespielt und wird dann von dem Netzwerk verarbeitet und Teilnehmer tun quasi Rechenleistung bereitstellen um diese Transaktion zu verarbeiten und dann in diesem Block zu integrieren. Und er wird dann an den letzten Block mit den letzten Transaktionen angehangen. Das heißt zum Beispiel ab einer gewissen Zahl kommen dann wieder neue Transaktionen und dieser Block kann nicht mehr manipuliert werden. Also wenn erst einmal in der Blockchain drinsteht, kann es nicht nachträglich geändert werden. Das kann Vor- und Nachteile haben, weil wenn jetzt noch mal das Thema mit den Smart Contracts zurück denken, das ist letztendlich auch ein Stück Code, das wird auch in die Blockchain deplyed. Wenn er jetzt zum Beispiel einen Fehler drin ist, ein Sicherheitsfehler oder irgendwas falsch programmiert wurde, du kannst es nicht mehr korrigieren. Das ist wirklich kritisch und da gab es auch schon Fälle, da wurde ein Smart Contract deployed, da wurden Millionen eingesammelt und dann war da ein Fehler in dem Programmcode und keiner konnte mehr darauf zugreifen und keiner kann was machen. Es gibt dann kein Kundensupport, nichts, weil das ist dann einfach leider blöd gelaufen, sage ich mal. 

Thomas [00:24:14] Das ist halt die Lernkurve.

Gero [00:24:17] Ne teure Lernkurve. Deshalb ist das Thema Sicherheit sehr sehr wichtig. Und deswegen gibt es auch ganz ganz viele Unternehmen, die halt wirklich so Audits machen, dann für Smart Contract und dann noch mal drüber gucken. Es ist halt nicht so wie in der klassischen Web 2.0-Welt, wenn man sagt okay, man entwickelt, man deployed und zur Not schickt, schiebt man halt einen Fix nach und dann ist da halt leider nicht mehr möglich da. Also in der Regel.

Thomas [00:24:39] Ja gut, ist halt dann auch die Einmaligkeit des Zertifikats. Wäre ja auch dann letztendlich wäre dann auch grob fahrlässig, wenn ich das dann noch irgendwie ändern könnte.

Gero [00:24:46] Ja richtig.

Thomas [00:24:47] Das geht ja auch im sicheren Zahlungsverkehr. Ich habe mal, es ist schon lange her, korrigiere mich, wenn ich das falsch ich mal gelesen. Der, der die geistige Idee für Blockchain kam irgendwann mal so auf, dass er gesagt hat warum verdienen die Banken Geld, wenn sie einfach Geld hin und her schieben? Also warum verdienen die für die Transaktion Geld? Ja, und vor allen Dingen, was mich heute immer noch stört, warum dauert es immer noch zwei, drei Tage, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, innerhalb von 24 Stunden zu machen? Und dann arbeiten sie halt in dem Delta mit der Kohle.

Gero [00:25:23] Also in der heutigen Zeit, ich hatte da auch mal mit jemandem ein interessantes Gespräch. Da hat man gesagt so, hey Giro, weißt du eigentlich, wie viel Instanzen das durchläuft? Wenn er zum Beispiel jetzt aus Deutschland irgendwie Geld in die USA transferieren sollt. Das geht glaube ich über vier oder fünf Instanzen. Dann erst Sparkasse, dann irgendwie Landes und dann Bundesländern ins USA, dann ans Filialnetz und es dauert mehrere Tage. Wenn ich die jetzt zum Beispiel Ethereum schicken oder Bitcoin über die Blockchain, in ein paar Minuten ist das da.

Thomas [00:25:54] Realtime, klar.

Gero [00:25:55] Du hast super geringe Transaktionskosten und die Geschwindigkeit ist da. Es ist nicht so wirklich skalierbar. Das ist auch wieder, hängt wieder mit der Dezentralität zusammen. Da gibt es wiederum andere Blockchains, die haben dann vielleicht nur vier oder fünf Server, sind aber super skalierbar. Aber da hast du immer dieses Sicherheitsthema, da ist es, da gibt es so dieses "Blockchain Trilemma". Also muss man abwägen, möchte ich schnell sein, möchte ich sicher sein oder möchte ich halt viele Transaktionen auch verarbeiten können.

Thomas [00:26:20] Das magische Dreieck der Blockchain.

Gero [00:26:22] Richtig.

Thomas [00:26:23] Interessant, interessant.

Gero [00:26:24] Gibt es halt wirklich und ich glaube es wird in der Zukunft auch nicht nur diese eine Blockchain geben. Es wird die Blockchain für verschiedene Use Cases. Es gibt ne Blockchain wo ich viele Transaktionen haben muss, vielleicht im Gaming Bereich viele Mikrotransaktionen, aber wo wiederum auch Transaktionen, ...

Thomas [00:26:39] Da wollte ich nochmal, da wollte ich nochmal drauf zu sprechen kommen. Also meine Perspektive. Du hast jetzt gesagt Micro Contracts, es gibt ja auch Micro Payment in dem Zusammenhang und da finde ich das auch natürlich hochspannend, weil ich glaube, dass in fünf oder in zehn Jahren werden wir für jede Information zahlen. Ja, also ich mache jetzt einfach mal so ein Szenario. Jede Google Abfrage kostet 1/1000 Cent. Wird sie es machen oder wird sie es nicht machen? So, du machst es natürlich 1/1000 Cent und dann kriegst du quasi dann über dein Micro Contract oder was kriegst du dann.

Gero [00:27:19] Smart Contract

Thomas [00:27:19] Smart Contracts kriegst du dann halt die 0,5 Cent abgezogen.

Gero [00:27:26] Ja genau richtig. Also ich kann mir das auch gut vorstellen, dass in der Zukunft sehr, sehr viel über Smart Contracts gehen und dass man halt auch keine Ahnung, wenn ich jetzt Content Creator bin, dass ich zum Beispiel sag jetzt ja, mein Post ist auch ein NFT oder whatever und es kann dann irgendwie jemand erwerben oder auch mein Blogbeitrag und so was.

Thomas [00:27:44] Ja oder Publikationen, ja du zahlst halt dann, also das ist, das merkt man ja, man merkt es ja zum Beispiel, die Verlage haben da ja ein Problem, die ganzen in den USA ist es zum Beispiel, wenn ich jetzt im wissenschaftlichen Bereich unterwegs bin und ich will einen Paper Journal, ja, trotz Uni und so weiter, wenn ich da was haben will, dann kostet das Geld. Das kostet 0,50 € pro Seite. Wenn es mich stark interessiert, wenn es schon meine Promotion braucht, dann muss ich es halt kaufen. Dass man dann generell sagt, okay, die Seite kostet so und so viel, ja und und fertig, ja und und da macht's dann halt auch die die Masse für den Verlag. Also dann ist es für einen Verlag interessant, für den Autor interessant. Überleg dir mal, wenn man das jetzt mal durchspielen würde. Vielleicht macht es mal einer der Hörer ja und schreibt dann in die Kommentare rein pro Google Abfrage 1/1000 Cent wie viel Millionen, Milliarden Euro das am Tag wären.

Gero [00:28:41] da kommt bestimmt gut was rum

Thomas [00:28:42] Und das kann man ja dann weiterspinnen auf die ganzen, auf die ganzen Publisher, also auf alle Verlage, auf die Creator und so weiter. Also ich denke, da werden noch werden doch ganz ganz spannende Erlösmodelle entstehen.

Gero [00:28:56] Da habe ich gerade noch noch was, was ich auch spannenden Case hab, gerade in der Musikindustrie sehe, so eine aktuell, die die ganzen Musiker verdienen ja bei Spotify kaum Geld und dann ist einer der großen Share, nimmt sich da Spotify selber. Da zum Beispiel ein Rapper hat, so einen Musik als Single rausgebracht und als NFT verkauft und hat quasi einen Anteil der Utility war zum Beispiel, dass man sagen kann, die die NFT-Holder werden an den Umsatzeinnahmen von den Spotify-Einnahmen, werden die beteiligt zu einem ganz kleinen Prozentsatz nur, aber super interessanter Case. Weil du kannst als relativ unbekannter Künstler, der aber vielleicht eine große Fanbase hat, sich quasi dadurch finanzieren. Den du sagt, hey kauft mein NFT, ihr kriegt dann aber auch einen Teil von den Einnahmen. Und die Early Adopter oder die Early Supporter, die werden auch belohnt, weil wenn ich, sage ich mal der Künstler super erfolgreich wird und dann irgendwie reich und dann verdient er an seinem Wachstum und seinem Erfolg eigentlich mit. Was ich super klasse find, weil man dann diese klassischen Musiklabel in der Hinsicht gar nicht mehr braucht, die eigentlich erst einen so groß machen, weil man quasi aus der Community dann wächst und die Community einen auch pusht, weil sie ja indirekt auch davon profitieren monetär, was dann halt ganz andere Connections zu so einem Fan oder zu einem so einem Artist ist. Anstatt wenn ich ihn einfach nur seine Musiker hör, oder gleich den Like da lasst oder so.

Thomas [00:30:11] Also das sind ganz neue Modelle, die da entstehen. Also das muss ich ehrlich sagen, jetzt muss ich noch mal einschließen und im stillen Kämmerchen mal durchdenken, was da dann auf einmal alles möglich ist. Und das erklärt ja jetzt auch so den Hype in Anführungszeichen bei den Leuten, die es verstanden haben. Dann gibt es sicherlich Leute, die glauben sie haben es verstanden und so, also da wird sich glaube ich, noch sehr, sehr viel tun. Ja, vielleicht. abschließend was sind denn so die nächsten zwei, drei Dinge, die du gerne machen würdest in dem Bereich?

Gero [00:30:45] Meinst du jetzt gerade im NFT-Bereich?

Thomas [00:30:47] Also zum Beispiel ja.

Gero [00:30:48] Ich finde, ich finde es ja super spannend, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten. Also, dass du gesagt hast, so, dieser Education Part ist mir super wichtig. Einmal sage ich mal Bereich, dass man einfach mal mit Kunden einfach mal bespricht, was sind NFTS, was sind vielleicht potenzielle Use Cases für das eigene Unternehmen, dass man einfach mal so ein bisschen erforscht und auch einfach ein bisschen Pionierarbeit leistet. ich wünsche mir das halt unbedingt für und für den Wirtschaftsstandort Deutschland und auch Europa, dass wir halt jetzt die nächsten großen Hype nicht wieder verpassen. Bei dem Cloud Thema war es so, dass alles ging in die Cloud und ich weiß es noch genau damals, ich kam vom Studium und dann dachte ich cool, Cloud Thema war da bei mir im Studium relativ neu drin und dann dachte ich, das machen alle hier auch in Deutschland Cloud und da wurde ich erst enttäuscht, weil ich in Deutschland war dann erst mal so die große Blockade, Datenschutz nee machen wir nicht. Und jetzt sind die Marktanteile verteilt. Aber die Schwarz-Gruppe, zum Beispiel will jetzt auch einen eigenen Hyperscaler rausbringen. Also auch sind von dort so AWS und Microsoft Azure. Aber ich glaube die Marktanteile sind zum Großteil jetzt schon verteilt. Und um gerade zu den Web 3-Space mit NFT und Smart Contracts, da ist es halt alles noch super neu. Natürlich ist es super viel Scam, da will ich auch gar nicht schönreden, was nicht gut ist. Regulatorisch fehlt leider noch viel, aber ich bin da einfach der Freund schon und sage hey, hört euch das Thema an, lasst euch das Thema erklären, wenn es nicht selber versteht und dann einfach zum brainstormen anregen und dann zu überlegen okay, wir machen ein bisschen Pionierarbeit, wir probieren einfach mal aus, ohne dass man sagt, okay, man brauche vielleicht gleich einen Business Case, um sofort Geld reinkommen, einfach um zu lernen. Und das würde ich mir unheimlich viel wünschen von Unternehmen, dass man einfach offen gegenüber Technologien ist. Weil wenn ich so in den Medien immer lese, dann ist ein Großteil der Medien ist leider immer sehr skeptisch gegenüber neuen Technologien und fast schon Technologie-feindlich, was ich eigentlich schade finde, weil ich bin eigentlich der Freund, immer mal ausprobieren und dann urteilen und nicht gleich von vornherein alles schlechtreden und totreden. Klar auch wenn es, wie schon erwähnt auch nicht so gute Sachen gibt wie Scams usw. 

Thomas [00:32:39] Aber ich meine, man muss sich herantasten. Also wer die Grenzen nicht kennt, kann nicht bis zur Grenze gehen, also ist es, das ist denke ich ganz wichtig. Also was du jetzt ansprichst, könnte ich mir auch sehr sehr gut vorstellen, so ein so eine Art NFT-Lab, wo man sagt okay, vielleicht auch als Konsortium, von verschiedenen Firmen. Das man sagt, okay, man macht dann halt so eine, so ein Joint Venture oder was aus verschiedenen Firmen. Das wird ja bei Startups ja zum Teil auch gemacht und profitiert dann zum Beispiel von den Erfahrungen, von den Use Cases und schult dann quasi dann, ich sage jetzt mal die, die Unternehmen in der Führungsebene, im Produktmanagement und und und. Und führt die so an das Thema ran und entwickelt dann halt sukzessive immer wieder neue Use Cases. Aber vor allen Dingen auch dann mit Unternehmensblick, mit Unternehmens-Fit, also passt es zum Unternehmen. Und was könnten dann zum Beispiel zukünftige Geschäftsmodelle sein, auf die wir noch gar nicht gekommen sind.

Gero [00:33:44] Ja, richtig. Also definitiv sehe ich genau gleich. Also einfach mal machen und ausprobieren, sich inspirieren lassen und dann kann man immer das Urteil treffen, sagen okay, es passt für unser Business halt einfah nicht. Dann ist auch okay. Aber nicht im Vorhinein sagen, nee, das brauchen wir nicht, wir machen so weiter wie wir es schon immer machen.

Thomas [00:34:01] Gero, vielen, vielen Dank. Ich fand es mega spannend. Ich muss gestehen, ich habe mich viel zu wenig mit dem Thema auseinandergesetzt. Aber du bist ja unser Hoffnungsschimmer, dass wir da noch ein bisschen mehr machen, dass wir da einfach das Thema noch ein bisschen ausweiten. Wir haben ja auch schon so Ideen. Mein Aufruf so an die Community, gebt uns mal so ein bisschen Input in die Kommentare schreibt uns, wir werden das natürlich auch posten, den Podcast, wo ihr noch mehr darüber erfahren möchtet, weil wir werden dann quasi die weiteren Aktivitäten natürlich dann an euren Pains ausrichten. Damit ihr dann auch quasi die Informationen erhaltet, die ihr gerne hättet. Vielen, vielen Dank, dass du da warst. Mir hat es riesig Spaß gemacht. Der Erkenntnisgewinn war schon sehr, sehr hoch. Ja, was mich immer sehr freut und bleibt gesund und munter. Und wir sind im Kontakt und bis bald. Tschüss.

Gero [00:34:58] Alles klar, machs gut, Ciao.

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